Bilder – Räume – Rollen

Bericht zur Sitzung Bilder – Räume – Rollen der AG Eisenzeit und AG Geschlechterforschung beim 7. Archäologiekongress in Bremen, 4. und 5. Oktober 2011
Katrin Legler

Unter dem Titel „Eisenzeit und Geschlechterforschung. Bilder – Räume – Rollen“ luden die AG Geschlechterforschung und die AG Eisenzeit im Rahmen des 7. Archäologiekongresses vom 3. bis zum 7. Oktober 2011 zu einer gemeinsamen Sitzung nach Bremen ein. Ziel war es, theoretische Konzepte mit archäologischen Belegen zu geschlechtsspezifischen Rollenverteilungen in eisenzeitlichen Gesellschaften miteinander zu verbinden. Neben der Vorstellung theoretischer Konzepte für soziale Rollen von Frauen, Männern und Kindern lagen weitere Schwerpunkte in Überlegungen zu Rollenindikatoren in Siedlungs- und Grabkontexten sowie im Rahmen von Migrationen.
Die Beiträge von Holger Wendling (Frankfurt/ Main) und Raimund Karl (Bangor) beleuchteten zunächst die sozialen Rollen des Mannes in eisenzeitlichen Gesellschaften.
Holger Wendling beschäftigte sich mit sogenannten „Jungmännerbünden“ in spätlatènezeitlichen Gesellschaften. Darunter fasste er erbrechtlich benachteiligte junge Männer ohne Landbesitz. Anhand von historischen Quellen und archäologischen Beispielen zeigte er Möglichkeiten auf, wie sich diese soziale Gruppe in archäologischen Kontexten zu erkennen geben könnte.
Raimund Karl argumentierte mittels von festgestellten Kontinuitäten in spätbronze-zeitlichen, eisenzeitlichen und frühmittelalterlichen Fallbeispielen aus Großbritannien, dass von einem Zusammenhang zwischen der Waffenbeigabe in Männergräbern und der sozialen Rolle des Mannes als Haushaltsvorstand ausgegangen werden könne. Neben der Analyse von Gräbern bezog er architektonische Strukturen mit ein, die auf die Kontrolle von Landbesitz als soziale Ressource verweisen. In der Kontrolle sowie Verteidigung von Landbesitz konstituiere sich nach ihm die soziale Rolle des Mannes als Haushaltsvorstand.
Cloé Belard (Paris) stellte Wissenschafts-traditionen in den archäologischen Interpretation zu Frauen in der französischen Forschung vor. Sie konnte zeigen, dass die traditionellen Zuweisungen der Waffenbeigabe zu Männer und der Beigabe von Schmuck zu Frauen auf historischen Quellen basierte. Beigabenlose Gräber wurden meist als indifferent charakterisiert und daher in weiterführenden Betrachtungen häufig vernachlässigt. Anhand statistischer Analysemethoden konnte Cloé Belard traditionelle Konzepte durch neue Kriterien ersetzen, die ein differenzierteres Rollenverständnis in eisenzeitlichen Nekropolen in der Champagne ermöglichen.
Kindern, insbesondere Mädchen, widmete sich Ines Beilke-Voigt (Berlin) aus interdisziplinärer Perspektive. Ausgehend von antiken Quellen im Vergleich mit archäologischen Fallbeispielen von provinzialrömischen Siedlungsbestattungen überprüfte die Referentin die traditionelle These, dass die Mädchen als „schlechtere“ Kinder eher von Vernachlässigung oder Tötung betroffen waren. Ethnologische Analogien vervollständigten den interdisziplinären Überblick. Sie kam zu dem Schluss, dass Mädchen in patriarchalischen Gesellschaften durchaus über eine höhere Lebenserwartung verfügen konnten.
Ebenfalls mit Mädchen beschäftigte sich Leonie C. Koch (Bochum) in ihrem Vortrag. Sie entwickelte den Ansatz einer „emotionalen Archäologie“ um Rollenindikatoren zu identifizieren. Als Fallbeispiele dienten ihr villanovazeitliche Gräberfelder in Etrurien. Sie fügte mit dem Verweis auf emotionale Beziehungen einen weiteren Aspekt im Interpretationsspektrum zu Grabbeigaben und Ausstattungsmustern hinzu.
Diskutiert wurde, ob nicht stets auch von einer emotionalen Beziehung zwischen der Bestattungsgemeinschaft und dem Bestatteten auszugehen sei. Ferner wurde in der Diskussion betont, dass die Bindung der Eltern an ihre Kinder in der Regel sehr stark sei. Auch müsse das Beigabenmuster nicht unbedingt das reale Geschlecht des Kindes anzeigen.
Einen Beitrag aus dem Feld der Klassischen Archäologie gab Maria Xagorani-Gleißner (Erlangen). Sie beleuchtete den Hintergrund traditioneller Interpretationen attischer Grabreliefs, insbesondere der bisher in der Forschung häufig vernachlässigten Grabreliefs von Fremden, Ammen, Sklaven oder Metöken. Anhand der Grabreliefs mit sogenannten Berufsszenen prüfte die Referentin die Aussagefähigkeit traditioneller Ansätze und zeigte die Notwendigkeit von systematischen Untersuchungen zusammen mit einer gründlichen Quellenkritik des historischen Materials sowie dem überregionalen Vergleich von Befunden. Erst das Zusammenspiel aller Analysen ermögliche es, Aussagen über die Bedeutung der Reliefs selbst, deren Besitzer und schließlich der athenischen Gesellschaft zu treffen.
Nina Batram (Buxtehude) stellte anhand ihres erst begonnenen Dissertations-projektes einen breiten holistischen Ansatz heraus, um möglichst viele geschlechts- und rollenspezifische Aspekte sozialer Rollen in eisenzeitlichen Gesellschaften in Seeland (Dänemark) zu fassen. Das Ziel ihres Dissertationsprojektes liegt in der Ersetzung des traditionellen binären Verständnisses von Geschlechterrollen. Inner-halb ihrer zukünftigen Analysen soll der Fokus auf die Konstruktion von sozialen Rollen selbst gelegt werden.
Ein weiterer Themenkomplex bildete die Frage nach weiblicher Mobilität in eisenzeitlichen Gesellschaften. Diskutiert wurde die Mobilität von Frauen im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. und inwiefern sich typische weibliche Rollenmuster im archäologischen Befund abzeichnen könnten. Insbesondere Isotopenuntersuchungen wie molekulargenetische Analysen spielten neben der archäologischen Auswertung von Beigabenausstattungen eine wichtige Rolle.
Maya Hauschild und Mirjam Scheers (Mainz) stellten ihr interdisziplinäres Projekt zu Mobilität und Migration in der Eisenzeit (4./3. Jh. v. Chr.) vor. Mittels der überregional bedeutenden Gräberfelder von Nebringen (Kreis Böblingen/Baden-Württemberg), Münsingen Rain (Kanton Bern/Schweiz) und Monte Bibele (Bologna/Italien) wurden Ergebnisse des Projektes vorgestellt. Durch die Auswertung der charakteristischen Beigabenkombinationen zusammen mit Isotopenanalysen wie molekulargenetischen Analysen konnte aufgezeigt werden, dass in allen drei Gräberfeldern von einer einheimischen Bevölkerung auszugehen sei. Nur ein geringer Teil der Bestatteten könne als ortsfremd identifiziert werden. Ferner zeigten sich in den Ergebnissen keine spezifischen Unterschiede in der Mobilität der Geschlechter. Schließlich wurde hervorgehoben, dass sich die keltischen Wanderungen wie sie historisch überliefert sind, sich nicht im analysierten Material verifizieren lassen.
Claudia Tappert (Münster) beschäftigte sich mit der Rolle der Frauen im Komplex der Keltischen Wanderungen. Anhand unterschiedlicher Quellenarten (historische, archäologische sowie naturwissenschaftliche Quellen sowie bildliche Darstellungen) warf sie die Frage nach der sozialen Rolle von Frauen in der Migration auf. Hierbei stellte sie den historischen Quellen unterschiedliche latènezeitliche Grabgruppen aus Bayern gegenüber. Anhand der Analyse von Beigabenausstattungen ortsfremder Individuen kam sie zu dem Schluss, dass mit Wanderungen von Kleingruppen zu rechnen sei. Innerhalb dieser Kleingruppen konnten möglicherweise sozial höher gestellte Frauen Führungsaufgaben in bestimmten Situationen übernehmen. So sei mit variablen sozialen Rollen von Frauen in eisenzeitlichen Gesellschaften zu rechnen.
Mit der Migrationsthematik beschäftigte sich auch Julia Katharina Koch (Leipzig) in ihrem Vortrag. Sie stellte das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt „Lebenslaufrekonstruktion mobiler Individuen in sesshaften Gesellschaften“ vor. Ihren Ausführungen lag die These zu Grunde, dass Mobilität und Integration in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht der Individuen und deren Sozialstatus zu sehen sei. Das theoretische Konzept verschiedener Integrationsformen (Assimilation, Separierung, Integration, Marginalisierung) wurde anhand von Mustern in der Trachtausstattung der Bestattungsgemeinschaft vom Magdalenenberg verdeutlicht.
Weitere Vorträge setzten sich mit der Aussagefähigkeit bestimmter Bestattungsformen für die Zuweisung sozialer Rollen in eisenzeitlichen Gesellschaften auseinander.
Nils Müller-Scheeßel (Frankfurt) wendete sich ältereisenzeitlichen Bestattungen in Siedlungskontexten zu. Aufbauend auf der Prämisse, dass die Kategorien Alter und Geschlecht innerhalb ältereisenzeitlicher Gesellschaften wichtige Kriterien darstellten, verwies er auf die besondere Quellenform von Bestattungen in Siedlungskontexten. Als charakteristisch wurde der hohe Anteil von Kindern angeführt. Zumeist in irregulärer Lage und mit wenigen Beigaben versehen, verwies Nils Müller-Scheeßel auf das gehäufte Auftreten von Hals- und Armringen bei erwachsenen Individuen, während andere Schmuckformen wie Fibeln fehlten. Daher postulierte er eine mögliche besondere Bedeutung des Ringschmuckes. Einen Beleg hierfür suchte er in der Deponierung von Schmuck am Naturheiligtum des Heidentor bei Egesheim. In der dortigen Deponierung von Schmuck, vor allem von Fibeln und dem Fehlen von Ringschmuck, stellte er die These einer komplementären Beziehung zwischen den Beigaben in Siedlungsbestattungen und der Deponie-rung an Naturheiligtümern auf. Inwiefern sich der Komplex der Siedlungsbestattung mit der Deponierungen an Naturheiligtümern weiter verifizieren lässt, blieb offen. Offen blieb ebenfalls, inwiefern bisher der Ringschmuck als körperanliegender Schmuck eher den in den Siedlungsgruben bestatteten Individuen zugeordnet wurde, während Fibeln oder Kleiderbesatz und Ähnliches als (Abfall-) Material der Siedlungsgruben selbst interpretiert wurden.
In zwei weiteren Beiträgen stand der Körper als Medium für soziale Kommuni-kation im Mittelpunkt.
Melanie Augstein (Leipzig) stellte die Gestik als Kommunikationsform vor und beschäftigte sich mit der Körper-, speziell der Armhaltung im Grabkontext. In ihrem Beitrag stellte sie Analysen zu einer abweichenden, angewinkelten Armhaltung anhand der Gräberfeldern im Altmühl-, Tauber- und Isartal vor. Die Kombination von reichen Schmuckbeigaben mit normabweichender Armhaltung, die sich in einigen weiblichen Bestattungen nachweisen lasse, wurde von ihr als mögliches Zeichen sozialer Kommunikation inter-pretiert. Im vorgestellten Ansatz der „Soziologie“ des Körpers könne daher Gestik als Hinweis auf die Darstellung verschiedener Rollen/Identitäten gewertet werden.
Katharina C. Rebay-Salisbury (Leicester) verstand ebenfalls den menschlichen Körper als Medium der sozialen Kommunikation. Hierbei sei das Geschlecht als Teil der persönlichen Identität zu verstehen. Am Beispiel der Kalenderberggruppe ging sie auf die Frage der Geschlechterrollen in der Hallstattzeit des Nordostalpenraumes ein. Sie stellte die These auf, dass das Begräbnisritual als Rahmen gesehen werden könne, in dem soziale Werte ausgedrückt und Rollen verhandelt sowie gefestigt werden. Neben den Gräber verwies die Referentin auf Keramikverzierungen als Quelle für weiterführende Interpretationen. Auch könne der menschlichen Körper als Mittelpunkt der Umwelterfahrung begriffen werden. Angelehnt am britischen phänomenologischen Ansatz der landscape archaeology verwies sie auf die sinnliche Wahrnehmung, durch welche die Umwelt für den Menschen erst fassbar werde. Hierbei wurden Gräber als Monumente erkannt, welche die hallstattzeitliche Landschaft gestalteten. Offen blieb, ob sich die Idee der unterschiedlichen Bewegung durch die Landschaft von Frauen und Männern archäologisch nachweisen lassen könne.
Dirk P. Mielke stellte die verschiedenen Interpretationen der herausragenden Frauenskulptur aus dem Grab der „Dama de Baza“ aus der Nekropole Carro des Santuario (Baza/Granada) aus der ersten Hälfte des 4. Jh. v. Chr. vor. Der Referent zeigte anhand der systematischen Analyse des Befundes und der Fundzusammensetzung mögliche Interpretationen auf, die von der Darstellung einer Gottheit über die Wiedergabe einer vergöttlichten Person bis hin zum Abbild der im Grab bestatteten Frau reichen. Eine Festlegung auf eine Interpretation wurde vom Referenten ausdrücklich offen gelassen.
In den Vorträgen und Diskussionen spiegelten sich die einzelnen Facetten der umfangreichen Thematik wider. Deutlich wurde, dass bisherige traditionelle binäre Rollenmuster in den archäologischen Interpretationen aufzubrechen sind.
Vielmehr sei mit individuellen und situationsabhängigen Rollenmustern in eisenzeitlichen Gesellschaften zu rechnen. Neben der sozialen Rolle von Männern wie Frauen in verschiedenen zeitlichen wie räumlichen Kontexten trat vor allem die Frage nach der Diskrepanz zwischen den vielfältigen theoretischen Konzepten und deren Beweisbarkeit im archäologischen Material wiederholt in der Diskussion auf. Es wurden deutlich, dass in den letzten Jahren vielfältige theoretische Grundlagen in der Gräberfeldanalyse gelegt wurden und es nun verstärkt um die Nachweisbarkeit im archäologischen Material gehen muss, möglicherweise zunächst in kleinräumigen Kontexten.

Die Beiträge sind unter dem Titel ,,Bilder – Räume – Rollen“ 2013 im Beier Verlag erschienen.


Arbeitsgemeinschaft Eisenzeit
beim
West- und Süddeutschen Verband für Altertumsforschung e.V.
und
Arbeitsgemeinschaft Geschlechterforschung
bei den
deutschen Verbänden für Altertumsforschung

 

Call for Papers
Wir laden ein zu einer gemeinsamen Sitzung der AG Eisenzeit und der AG Geschlechterforschung in Bremen vom 3. bis 7. Oktober 2011 im Rahmen des 7. Deutschen Archäologiekongresses des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung. Hierfür bitten wir um Beiträge zu folgendem Thema:

Eisenzeit und Geschlechterforschung. Bilder – Räume – Rollenverteilungen

Untersuchungen zu geschlechterspezifischen Rollen gehören seit einiger Zeit zum Standard in der Analyse eisenzeitlicher Gräberfelder. Auch aufgrund bildlicher Darstellungen wie z.B. in der Situlenkunst werden seit längerem Aussagen zu Rollen von Frauen und Männern getroffen. Offen ist dagegen zurzeit, ob auch Siedlungsbefunde oder Hortfunden derartige Untersuchungen erlauben.
Aussagen zu Geschlechterrollen scheinen in besonderem Maße von der Sozialisation und dem Selbstbild der Forschenden und sowie von zeitspezifischen Vorannahmen geprägt zu sein. Deshalb sind auch diese zum Forschungsgegenstand der Geschlechterarchäologie geworden.
In der Sitzung können beispielsweise folgende Fragestellungen eine Rolle spielen:
- Welche Funde und Befunde geben Auskunft über geschlechtsspezifische Rollen in eisenzeitlichen Gesellschaften?
- Welche geschlechts- oder auch altersspezifische Rollen, Verhaltensweisen, Aufgaben und Eigenschaften sind in eisenzeitlichen Gesellschaften nachvollziehbar?
- Welches Bild der Geschlechterrollen lässt sich aus Siedlungsbefunden und -funden gewinnen und wie passt dies mit den Ergebnissen aus Gräberfeldanalysen zusammen?
- Welche anderen Disziplinen (z.B. Genetik, Anthropologie, Ethnologie, Soziologie) können die Genderarchäologie unterstützen?
- Inwieweit sind unsere Interpretationen der eigenen Sozialisation geschuldet?
Darüber hinausgehende Interpretationen und Deutungen sind ausdrücklich erwünscht, um eine Basis für weiterführende Diskussionen in der Sitzung zu schaffen. Natürlich können Sie mit Ihrem Vortrag auch weitere Fragenkomplexe zu diesem Gesamtthema aufgreifen.
Pro Vortrag sind 20 Min. Redezeit eingeplant. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welche Medien (Beamer/1-2 Diaprojektoren/Tageslichtprojektor) Sie benötigen. Sollten zu viele Vorträge angemeldet werden, behalten sich die beiden AGs vor, eine Auswahl zu treffen.
Tagungssprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch.

Wir bitten Sie, Ihre Themenvorschläge inkl. einer halbseitigen Zusammenfassung bis zum 15. April 2011 an Stefanie Wefers zu schicken.
Jana Esther Fries und Ulrike Rambuscheck (Sprecherinnen der AG Geschlechterforschung) und
Stefanie Wefers (Sprecherin der AG Eisenzeit)

Beirat der AG Eisenzeit
Christiana Eggl (München), Claudia Tappert (Münster), Janine Fries-Knoblach (Erlangen), Julian Wiethold (Metz), Kerstin Hofmann (Berlin), Maciej Karwowski (Rzeszów), Peter Ramsl (Wien), Peter Trebsche (Asparn an der Zaya)

Kontaktadressen
Jana Esther Fries
Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege
Stützpunkt Oldenburg
Ofener Straße 15
26121 Oldenburg
Tel. 0441/7992120
E-Mail: Jana.Fries[at]NLD.Niedersachsen.de

Stefanie Wefers
Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz
Forschungsinstitut für Vor- und Frühgeschichte
Ernst-Ludwig-Platz 2
55116 Mainz
Tel: 06131-9124-164
Fax: 06131-9124-199
E-Mail: AGEisenzeit[at]yahoo.de