Tagungsprogramm (alt)

Aufgrund der Verschiebung ist noch nicht sicher, ob sich das Tagungsprogramm ändern wird.

Neben der Tagungsgebühr fällt eventuell eine Gebühr für Coronatests an.

 

Freitag, 01.10.2021

14.00 bis 17.00 Uhr Treffen der FemArcEdition (geschlossene Veranstaltung), Vortragssaal des Landesmuseums

15.00 Uhr         Tagungsbüro offen zur Anmeldung, zwangloses Kennenlernen (am Tagungsort oder in einem nahe gelegenen Café)

17.30 Uhr         Stadtführung ,,Linzer Frauengeschichten“, Rundgang durch die Altstadt mit einer Dauer von 1,5 – 2 Stunden, https://eg-tour-guide-service.at/linz-und-etwas-mehr

19.30 Uhr         Empfang im Landesmuseum

 

Samstag, 02.10.2021

ab 8.30 Uhr      Tagungsbüro besetzt

09.00 Uhr         Begrüßung/Grußworte

 

Arbeit an der Theorie

09.30 Uhr         Arbeit, Wissen, Expert*innen und Geschlecht: Einführung ins Thema durch die Organisatorinnen

10.00 Uhr         Ana Cristina Martins (Lissabon): Gender archaeology in Portugal: between ignorance, uncertainty, and misunderstanding

 

10.30 Uhr         Kaffeepause

 

Geschlechtliche Arbeitsteilung – Theorie und Praxis

11.00 Uhr         Clara Schaller (München): Aufgabenteilung in der Eisenzeit – Zum Aussagewert der Situlenkunst

11.30 Uhr         Katharina Salisbury-Rebay (Wien): Gendered labour division in later European prehistory: fact & fiction

12.00 Uhr         Diskussion zu den ersten beiden Sessions

 

12.30 Uhr         Mittagspause

 

Fallbeispiele

14.00 Uhr         Uroš Matić (Wien): Shaving, Space and Gender in Pharaonic Egypt

14.30 Uhr         Julia Katharina Koch/Eva-Maria Mertens (Glauberg und Stralsund): Omphalosschale und Opfermesser. Eine archäologische Stellenbeschreibung für Priester*innen in der europäischen Eisenzeit

 

15.00 Uhr         Kaffeepause

 

Archäolog*innen bei der Arbeit

15.30 Uhr         Daniela Heller (Kassel): Archäologische Imaginationen: Bildliche Darstellung weiblicher Arbeit in der AiD von 2015 bis 2020

16.00 Uhr         Isabelle Algrain, Laura Coltofean Arizancu u.a. (Barcelona): Silence or disclosure? The professional implications of harassment, assault, bullying and intimidation on the pathways of archaeology students and practitioners in Europe

16.30 Uhr         Jana Esther Fries/Doris Gutsmiedl-Schümann (Oldenburg und Hamburg): Archäologie, Geschlechterbilder und Vermittlung – Expert*inneninterviews zur Öffentlichkeitsarbeit

17.00 Uhr         Katja Winger/Reinhard Witte (Neubukow und Ankershagen): Sophie Schliemann – zwischen Archäologin und Frau von

 

17.30 Uhr         Abschlussdiskussion

 

ab 19.00 Uhr    Jubiläumsfeier 30 Jahre FemArc im Wirtshaus Keintzel, Rathausgasse 8, 4020 Linz, www.keintzel.at

 

Sonntag, 03.10.2021

10.00 Uhr         Mitfrauenversammlung, Gäst*innen willkommen

13.00 Uhr         offizielles Ende

 

Organisatorinnen: Julia Hochholzer, Melanie Janßen-Kim, Jutta Leskovar, Ulrike Rambuscheck, Sophie Rotermund, Clara Schaller, Katja Winger

 

Tagungsort: Landesmuseum (Oberösterreichische Landes-Kultur GmbH), Standort Schlossmuseum, Schlossberg 1, 4020 Linz, Österreich

 

Tagungsgebühr: 10 €, Studierende gegen Nachweis frei

 

Anmeldung und weitere Informationen

Bitte bis zum 31.05.2022 per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bitte geben Sie auch an, ob Sie am Freitag an der Stadtführung und/oder am Samstag an der Jubiläumsfeier teilnehmen möchten (beides kostenfrei).

 

 

Call for papers

(English version below)

Zum 30. FemArc-Jubiläum wollen wir im Schlossmuseum Linz Fragen zum Zusammenhang von Arbeit und Geschlecht nachgehen. Dabei sollen sowohl archäologische Beispiele als auch Erfahrungen zur modernen archäologischen Arbeitswelt vorgestellt werden sowie die Verflechtungen von Arbeit und Geschlecht auf einer theoretischen Ebene erörtert werden.

Im Rahmen der Fallbeispiele aus den archäologischen Disziplinen wird hinterfragt, inwieweit die Geschlechtszugehörigkeit oder –zuschreibung mögliche Beschäftigungsfelder einzelner Individuen beeinflusst, bzw. diese bedingt. Hierbei steht auch die Frage nach dem Wissen von Expert*innen und der damit verbundenen Macht im Fokus. Eine Rolle spielt zudem der Zusammenhang mit anderen sozialen Kategorien wie dem Alter, dem Status und/oder dem sozialen Milieu. Darüber hinaus soll auch diskutiert werden, was wir in der Archäologie unter Begriffen wie „Arbeit“, „Wissen“ oder „Spezialisierung“ eigentlich verstehen können und für wen sie verwendet werden.

Forschungsgeschichtliche Aspekte zu Arbeit und Geschlecht sollen kritisch hinterfragt werden. Dies betrifft vor allem vorschnelle Ansprachen der Tätigkeit Einzelner wie auch ganzer Genusgruppen aufgrund von Analogieschlüssen zu modernen und subrezenten Gesellschaften. Einen weiteren Aspekt stellen kritische Betrachtungen von stereotypen Interpretationsmustern dar, welche noch immer unreflektiert tradiert werden.

Im Zusammenhang mit unseren aktuellen Arbeits- und Ausbildungsbedingungen werden die Geschlechtergerechtigkeit in der Archäologie sowie mögliche Verbesserungen und Alternativen zu bisherigen Verhältnissen diskutiert. Wie sieht es für heutige Archäolog*innen im Feld des Berufs aus: Können sie ihre im Studium erworbenen Qualifikationen adäquat auf dem Arbeitsmarkt umsetzen? Welche Schranken und gläsernen Decken gibt es immer noch auf dem Weg zur Karriere (Hierarchisierung und Segregation des Arbeitsmarktes) und wie können diese aufgebrochen und verändert werden?

Auf der Tagung willkommen sind somit Beiträge sowohl zu den theoretischen Aspekten von Geschlecht und Arbeit als auch Beiträge, die sich mit der Anwendungsebene beschäftigen, sei es in den verschiedenen Archäologien oder im archäologischen Betrieb. Pro Vortrag sind 20 Minuten plus 10 Minuten Diskussion vorgesehen. Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Wir freuen uns über aussagekräftige Abstracts (ca. 200 Wörter) sowie eine Weiterleitung des CfP an interessierte Kolleg*innen.

Anmeldeschluss für Vorträge ist der 28. Februar 2021.

Kontakt und Adresse für die Abstracts: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Organisatorinnen: Julia Hochholzer, Melanie Janßen-Kim, Jutta Leskovar, Ulrike Rambuscheck, Sophie Rotermund, Clara Schaller, Katja Winger

 

 

Gender at work!

Work, knowledge and expertise in gender archaeology

Anniversary conference on the occasion of 30 years of FemArc – Netzwerk archäologisch arbeitender Frauen e.V.

in cooperation with Oberösterreichische Landes-Kultur GmbH

Linz, October 01–03, 2021

The organization team will decide in mid-June whether the conference will take place as a face-to-face event or whether it needs to be postponed. If a face-to-face event is possible in October 2021, participation can be digital in exceptional cases.
There may be additional costs for Covid-19 testing.

 

Call for papers

For the 30th FemArc anniversary taking place in the Schlossmuseum Linz, we want to pursue questions about the connection between work and gender. Archaeological examples as well as experiences with the modern archaeological world of work will be presented and the entanglements between work and gender will be discussed on a theoretical level.

In the context of case studies from the archaeological disciplines, the extent of influence or determination that gender has on possible fields of employment for individuals will be scrutinised while also focusing on expert knowledge and the power associated with it. The connection with other social categories such as age, status or social background also plays a role. In addition, it should also be discussed what terms such as “work”, “knowledge” or “specialization” actually mean and to whom they are attributed in an archaeological context.

Previous research approaches concerning work and gender should be challenged, especially regarding the hasty definition of activities of individuals or gender groups based on conclusions drawn from analogies with modern and subrecent societies. Furthermore, stereotypical patterns of interpretation, which are still passed on without reflection, shall be carefully considered.

In association with our current conditions regarding work and education, gender equality in the archaeological branch as well as possible improvements and alternatives to previous conditions are discussed. What about today’s archaeologists in the sector: Can they adequately implement the qualifications they have acquired during their studies on the job market? What barriers and glass ceilings are still there on the way to a career (hierarchization and segregation of the labour market) and how can these be broken down and changed?

Therefore, contributions regarding the theoretical aspects of gender and work as well as contributions dealing with their respective application are welcome at the conference, be it in the context of the various archaeological branches or in archaeological operations. 20 minutes speaking time plus 10 minutes of discussion are planned for each presentation. The conference languages are German and English. We look forward to informative abstracts (approx. 200 words). Please forward the CfP to interested colleagues.

Registration deadline for lectures is February 28, 2021.

Contact and address for the abstracts: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Organizers: Julia Hochholzer, Melanie Janßen-Kim, Jutta Leskovar, Ulrike Rambuscheck, Sophie Rotermund, Clara Schaller, Katja Winger