Zum Tod unserer ehemaligen Mitfrau Gabriele Meixner
16.09.1948 – 20.02.2026
Gabriele Meixner gehörte dem Verein FemArc – Netzwerk archäologisch arbeitender Frauen von 2005 bis 2017 an. Schon vor der Vereinsgründung war sie Mitfrau in der Vorgängerorganisation: Bei der Kreativwerkstatt, einem Treffen zur Weiterentwicklung des Netzwerks, in Schloss Aschhausen in Schöntal im Jahr 1997 war sie beteiligt, ebenso in der Vorbereitungsgruppe zu einer Tagung zum Thema Gene. Geschichte. Geschlechter. Feministische Archäologie und Soziobiologie, die dann aber doch nicht stattfand.
Die gelernte Diplompsychologin hat viele Berufe in ihrem Leben ausgeübt: Autorin, Verlegerin, Übersetzerin. Als Autodidaktin hat sie zwei Bücher zu archäologischen Themen geschrieben: Frauenpaare von 1995, in dem sie urgeschichtliche Bildnisse von Frauen, die zu zweit auftreten, versammelt und beschrieben hat, und Auf der Suche nach dem Anfang der Kultur von 1999, eine Biografie zu der – ebenfalls wie sie – archäologischen Autodidaktin Marie E.P. König. Eine Zeit lang konnte dieses Buch bei der FemArcEdition erworben werden.
Ich selbst habe Gabriele bei der Kreativwerkstatt wie in der Vorbereitungsgruppe zur oben genannten Tagung als sehr kluge, scharfsinnige und humorvolle Gesprächspartnerin erlebt.
Ein Nachruf ist bei Frauenheldinnen erschienen, dessen transfeindliche Positionen das Netzwerk nicht teilt: https://www.frauenheldinnen.de/persoenliches/zum-tod-von-gabriele-meixner/
Ulrike Rambuscheck, 17.04.2026

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