Prähistorische und antike Göttinnen. Befunde – Interpretationen – Rezeption

Inhalt

Die Erfor­schung und Bewer­tung der Quel­len zu weib­li­chen Gott­hei­ten der euro­päi­schen Vor­ge­schich­te sind aus­ge­spro­chen hete­ro­gen. In der archäo­lo­gi­schen For­schung wer­den die Vor­stel­lun­gen von Göt­tin­nen stark von schrift­li­chen Über­lie­fe­run­gen meist aus einer his­to­risch spä­ten, patri­ar­chal struk­tu­rier­ten Ent­wick­lungs­pha­se wie der grie­chi­schen Klas­sik und der römi­schen Kai­ser­zeit geprägt. Zudem haben sich im Lau­fe des 20. Jahr­hun­derts teil­wei­se stark über­zeich­ne­te Bil­der von Göt­tin­nen eta­bliert, die ihren Weg über die (prä-) his­to­ri­schen wie außer­uni­ver­si­tä­ren „Mythen­for­schun­gen“ bis zur Ent­ste­hung neu­heid­ni­scher Kul­te fan­den. Die Grund­la­gen für die Rekon­struk­ti­on anti­ker Kul­te wie für die Ent­ste­hung neu­heid­ni­scher Ver­eh­rung einer „Gro­ßen Göt­tin“ wer­den hier kri­tisch auf der Basis archäo­lo­gi­scher Quel­len dis­ku­tiert.
„Prä­his­to­ri­sche und anti­ke Göt­tin­nen“ ist aus den Bei­trä­gen der Jubi­lä­ums­ta­gung „20 Jah­re Fem­Arc-Netz­werk archäo­lo­gisch arbei­ten­der Frau­en“, im Jahr 2011 in Koope­ra­ti­on mit den Städ­ti­schen Muse­en Heil­bronn ver­an­stal­tet, her­vor­ge­gan­gen.

Mit Bei­trä­gen von
Ree­na Persch­ke, Lene Os Johan­nes­son, Robert Flei­scher, Kari­na Iwe, Mili­ca Tapa­vički-Ilić, Rachel Kous­ser, Susan­ne Moraw, Anja Hänsch, Meret Fehl­mann und Jut­ta Les­ko­var.

 

Pressestimmen

„Ins­ge­samt bie­tet der Band eine sehr run­de Zu­sammenstellung, die einen kurz­wei­li­gen Ein­blick in das kom­ple­xe For­schungs­feld rund um prä­his­to­ri­sche und anti­ke Göt­tin­nen gibt. Abschlie­ßend ist den Ver­an­stal­te­rin­nen der Tagung wie auch den Her­aus­ge­be­rin­nen ein Lob aus­zu­spre­chen. Die zusam­men­ge­stell­ten Tagungs­er­geb­nis­se sind sehr emp­feh­lens­wert als kur­ze Ein­füh­rung sowie als Anre­gung zum wei­te­ren Eigen­stu­di­um, was nicht zuletzt an den gut recher­chier­ten Lite­ra­tur­lis­ten liegt. Die The­men­viel­falt macht auch sehr gut deut­lich, dass die For­schung in die­sem spe­zi­el­len Bereich für die nächs­te Zeit noch über mehr als genug Desi­de­ra­te und Dis­kus­si­ons­po­ten­zi­al ver­fügt.“

Astrid Schmöl­zer in: Archäo­lo­gi­sche Infor­ma­tio­nen 43, 2020, Ear­ly View, online publi­ziert: 23. Juli 2020. https://dguf.de/fileadmin/AI/ArchInf-EV_Schmoelzer.pdf

 

Julia Katha­ri­na Koch, Chris­ti­na Jacob, Jut­ta Les­ko­var (Hrsg.)
Prä­his­to­ri­sche und anti­ke Göt­tin­nen
Befun­de – Inter­pre­ta­tio­nen – Rezep­ti­on
Jubi­lä­ums­ta­gung „20 Jah­re Fem­Arc – Netz­werk archäo­lo­gisch arbei­ten­der Frau­en“
Frau­en – For­schung – Archäo­lo­gie 13
270 Sei­ten, Paper­back
Wax­mann Ver­lag Müns­ter 2020
ISBN 978–3‑8309–4192‑7
32,90 €

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