Video zu feministischer und Gender-Archäologie

Video zu feministischer und Gender-Archäologie

Video zu feministischer und Gender-Archäologie:
Ein YouTube-Video, seine Kommentare und der konstruktive Umgang damit

 Autorin: Doris Guts­miedl-Schüm­ann, Datum: 29.12.2018

 

Die Kolleg*innen des Pro­jekts Anar­chäo­lo­gie (https://anarchaeologie.de/) haben im Zuge einer Rei­he von You­Tube-Vide­os, in denen sie unter­schied­li­che archäo­lo­gi­sche Theo­rien all­ge­mein­ver­ständ­lich auf­be­rei­ten und vor­stel­len, auch ein Video über femi­nis­ti­sche und Gen­der-Archäo­lo­gie (https://www.youtube.com/watch?v=pjqYcoh2Tbk) erstellt.

Zu die­sem Video erreich­ten die Kolleg*innen eine Viel­zahl von Kom­men­ta­ren – lei­der waren vie­le die­ser Kom­men­ta­re alles ande­re als kon­struk­tiv. Umso bewun­derns­wer­ter ist es, dass sie sich in einem aus­führ­li­chen Bei­trag auf ihrem Blog nicht nur mit geäu­ßer­ter Kri­tik, son­dern auch mit den nega­ti­ven, unkon­struk­ti­ven bis belei­di­gen­den Kom­men­ta­ren detail­liert aus­ein­an­der­set­zen und anhand anony­mi­sier­ter Bei­spie­le auf­zei­gen, wel­chen typi­schen Argu­men­ta­ti­ons­mus­tern vie­le die­ser Kom­men­ta­re fol­gen (https://anarchaeologie.de/2018/04/24/kommentar-feministische-und-genderarchaeologievideo/).

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Digitales Deutsches Frauenarchiv

Digitales Deutsches Frauenarchiv

 Autorin: Gise­la Schul­te-Dorn­berg, Datum: 29.12.2018

www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de

Zum Start des Digi­ta­len Deut­schen Frau­en­ar­chivs gibt es meh­re­re Bei­trä­ge.

In der Deut­schen Digi­ta­len Biblio­thek fin­det sich ein Gast­bei­trag von Susan­ne Diehr zum The­ma: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/journal/entdecken/der-digitale-tellerrand-04-das-digitale-deutsche-frauenarchiv-gedaechtnis-der-frauen-und-lesbenbewegungen

Das Digi­ta­le Deut­sche Frau­en­ar­chiv ist auch The­ma im aktu­el­len CEWS­Jour­nal:

Sabi­ne Bal­ke Estremadoyro/Petra Geh­ring, Femi­nis­ti­sche For­schung, frau­en­be­weg­te Archi­ve und Digi­ta­li­tät. Ein archiv­po­li­ti­sches Streif­licht. CEWS­Jour­nal 116 vom 13.12.2018, 33–39. Down­load unter: http://www.gesis.org/cews/cews-home/

In der Pres­se­mit­tei­lung vom i.d.a. Dach­ver­band deutsch­spra­chi­ger Les­ben– / Frau­en­ar­chi­ve, ‑biblio­the­ken und ‑doku­me­ta­ti­ons­stel­len heißt es:

„Am 13. Sep­tem­ber geht ein in Euro­pa ein­zig­ar­ti­ges Pro­jekt online: das Digi­ta­le Deut­sche Frau­en­ar­chiv (DDF). Erst­mals wird das Wis­sen zur deut­schen Frau­en­be­we­gung in einem gemein­sa­men Por­tal der femi­nis­ti­schen Erin­ne­rungs­ein­rich­tun­gen gebün­delt und für alle Inter­es­sier­ten zugäng­lich gemacht.

Bücher und Zeit­schrif­ten, teils unver­öf­fent­lich­te Ori­gi­nal­do­ku­men­te wie Brie­fe, Fotos oder Ton­auf­nah­men und kost­ba­re Schät­ze aus z.B. pri­va­ten Nach­läs­sen von femi­nis­ti­schen Weg­be­rei­te­rin­nen machen die viel­fäl­ti­gen Per­spek­ti­ven der Frau­en­be­we­gung erfahr­bar. Die­se wich­ti­gen Fund­stü­cke erzäh­len von einer der größ­ten sozia­len Bewe­gun­gen der letz­ten 200 Jah­re – und blei­ben den­noch häu­fig unsicht­bar.

Bewahrt und auf­ge­ar­bei­tet wer­den die­se wert­vol­len Doku­men­te bis­lang ana­log von den Ein­rich­tun­gen des i.d.a.-Dachverbands. Rund 40 Les­ben– / Frau­en­ar­chi­ve, ‑biblio­the­ken und ‑doku­men­ta­ti­ons­stel­len aus Deutsch­land, Öster­reich, der Schweiz, Luxem­burg und Ita­li­en arbei­ten eng ver­netzt zusam­men und archi­vie­ren Mate­ria­li­en der Frau­en­ge­schich­te für die Nach­welt. Gemein­sam ver­fü­gen sie über umfang­rei­che Bestän­de zu Akti­vis­tin­nen und Orga­ni­sa­tio­nen der ver­schie­de­nen Pha­sen der Frau­en­be­we­gun­gen und regio­na­len Strö­mun­gen. Die­se wert­vol­len Inhal­te dau­er­haft auch digi­tal zu sichern und zu prä­sen­tie­ren, ist die aktu­el­le Auf­ga­be des Dach­ver­bands.

Mit dem DDF ent­steht ein vir­tu­el­ler Ort zur Bewah­rung von Frau­en­ge­schich­te, das digi­ta­le Gedächt­nis der deut­schen Frau­en­be­we­gung – ein Mei­len­stein zur ste­ti­gen Siche­rung femi­nis­ti­schen Wis­sens.“

Quel­le: http://www.ida-dachverband.de/ddf/

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Literatur 2018

Literatur 2018

Literatur 2018

 Autorin: Ulri­ke Ram­bu­scheck, Datum: 12.12.2018

 

Anti­ke

T. Corey Brennan, Sabi­na Augus­ta. An Impe­ri­al Jour­ney. Women in Anti­qui­ty (Oxford 2018) Rezen­si­on von Ulrich Lam­brecht: <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2018–4‑056>

Wis­sen­schafts­ge­schich­te

Dag­mar Unver­hau, Ein ande­res Frau­en­le­ben. Johan­na Mes­torf (1828–1909) und „ihr“ Muse­um vater­län­di­scher Alter­tü­mer bei der Uni­ver­si­tät Kiel. Teil­bän­de 1 und 2. Schrif­ten des Archäo­lo­gi­schen Lan­des­mu­se­ums 13 (Neu­müns­ter, Ham­burg 2015).

Dag­mar Unver­hau (Hrsg.) in Zusam­men­ar­beit mit Fritz Wol­ter, Stre­ben ist Leben. Das Tage­buch der Johan­na Mes­torf als Kus­to­din 1873 bis 1891. Teil­band 3. Schrif­ten des Archäo­lo­gi­schen Lan­des­mu­se­ums 13 (Neu­müns­ter, Ham­burg 2015).

Rezen­si­on zu bei­den Büchern von Anna Kie­burg in: Ger­ma­nia 95, 2017, 352–357. <https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/germania/article/view/49548/43079>

Archäo­lo­gie und Geschlech­ter­for­schung

Uroš Matić/Bob Jen­sen (Hrsg.), The Archaeo­lo­gy of Gen­der and Vio­lence (Oxford 2017).

Aman­da Richard­son, Gen­der and space in the later Midd­le Ages: past, pre­sent, and future rou­tes. In: Chris­to­pher M. Gerrard/Alejandra Gut­iérrez (Hrsg.), The Oxford Hand­book of Later Medieval Archaeo­lo­gy in Bri­tain (Oxford 2018) 805–818.

AG Geschlech­ter­for­schung

Ulri­ke Ram­bu­scheck, Die Viel­falt der Geschlech­ter: kom­ple­xe Iden­ti­tä­ten statt binä­re Kon­zep­te. Ein­lei­tung ins The­ma. Archäo­lo­gi­sche Infor­ma­tio­nen 41, 2018, 151–154.

DOI: https://doi.org/10.11588/ai.2018.0.56940
URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-ai-569405

Susan­ne Moraw, Non­no­sa und ihre Iden­ti­tä­ten: ein spät­an­ti­kes Fall­bei­spiel aus der Kata­kom­be San Gen­na­ro in Nea­pel. Archäo­lo­gi­sche Infor­ma­tio­nen 41, 2018, 155–170.

DOI: https://doi.org/10.11588/ai.2018.0.56941
URN (PDF): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-ai-569410

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blog interdisziplinäre geschlechterforschung

blog interdisziplinäre geschlechterforschung

Autorin: Ulri­ke Ram­bu­scheck, Datum: 30.11.2018

 

„Am 29. Mai 2018 ging der blog inter­dis­zi­pli­nä­re geschlech­ter­for­schung online. Bei­trä­ge kön­nen ab sofort unter https://www.gender-blog.de ein­ge­reicht wer­den.

Der blog inter­dis­zi­pli­nä­re geschlech­ter­for­schung bie­tet eine in der deutsch­spra­chi­gen Fach­ge­mein­schaft bis­lang wenig genutz­te Mög­lich­keit, eige­ne Pro­jek­te, Vor­ha­ben und Ergeb­nis­se zur Dis­kus­si­on zu stel­len, aktu­el­le The­men aus wis­sen­schaft­li­cher Per­spek­ti­ve zu kom­men­tie­ren oder Bei­trä­ge mit ande­ren Medi­en zu ver­net­zen.

Wöchent­lich erscheint ein neu­er Bei­trag zu The­men der Geschlech­ter­for­schung in Wis­sen­schaft, Kunst, Kul­tur und Gesell­schaft. Der Blog rich­tet sich an Wissenschaftler_innen aus unter­schied­li­chen Dis­zi­pli­nen, an Stu­die­ren­de der Gen­der Stu­dies und an eine inter­es­sier­te Öffent­lich­keit.“

Quel­le: CEWS-jour­nal 113, 06.06.2018, http://www.gesis.org/cews/cews-home/

 

zwei Blog­bei­trä­ge zum The­ma Anti­ke

Frau­en an die Macht! Powered by Mary Beard

https://www.gender-blog.de/beitrag/frauen-an-die-macht-powered-by-mary-beard/show/

Stim­men des Wider­stands: Eman­zi­pa­to­ri­sche Räu­me in Ovids Erzäh­lung der Min­yas­töch­ter

https://www.gender-blog.de/beitrag/stimmen-des-widerstands-emanzipatorische-raeume-in-ovids-erzaehlung-der-minyastoechter/show/

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Bedeutendes Frauengrab aus dem 6. Jahrhundert wird erstmals vollständig untersucht

Bedeutendes Frauengrab aus dem 6. Jahrhundert wird erstmals vollständig untersucht

Autorin: Ulri­ke Ram­bu­scheck, Datum: 30.11.2018

Anhand die­ses Schlüs­sel­fun­des soll ein For­schungs­pro­jekt ver­schie­de­ne Fra­gen klä­ren.

Die soge­nann­te Tom­ba del­la Regi­na von Siro­lo-Numa­na in der Pro­vinz Anco­na, Ita­li­en, ist der reprä­sen­ta­tivs­te und berühm­tes­te Grab­kom­plex des Picen­ums sowie eines der reichs­ten Grä­ber des 6. Jahr­hun­derts v. Chr. in der euro­päi­schen Vor­ge­schich­te. Die hier bestat­te­te „Köni­gin“ leb­te sehr wahr­schein­lich zwi­schen den mitt­le­ren Jahr­zehn­ten und dem Ende des 6. Jahr­hun­derts v. Chr. und wur­de inner­halb eines Kreis­gra­bens prunk­haft bei­gesetzt. Die Restau­rie­rung der über 1.500 Tracht­be­stand­tei­le sowie die Depo­nie­rung von zwei Wagen, einem präch­ti­gen Trink­ge­schirr­satz mit atti­scher Kera­mik und Bron­ze­ge­fä­ßen und sogar einer grie­chi­schen Kli­ne ist nach fast 30 Jah­ren nun bald abge­schlos­sen. Als Nächs­tes steht die wis­sen­schaft­li­che Bear­bei­tung und Publi­ka­ti­on an. Die­se Auf­ga­be wird das Römisch-Ger­ma­ni­sche Zen­tral­mu­se­um Mainz in Koope­ra­ti­on mit dem Polo Musea­le und der Soprin­ten­den­za Archeo­lo­gia, Bel­le Arti e Paes­ag­gio der Regi­on Mar­che über­neh­men.

Im Mit­tel­punkt des For­schungs­pro­jekts, das im Juni 2018 gestar­tet ist, steht die üppi­ge und kom­ple­xe Bestat­tung, die mit ihren zahl­rei­chen loka­len und impor­tier­ten Bei­ga­ben im Span­nungs­feld zwi­schen den For­schun­gen zum Pice­num und den Unter­su­chun­gen zur ita­li­schen Halb­in­sel, zu Grie­chen­land sowie zu den „Fürs­tin­nen-“ und „Fürs­ten­grä­bern“ in Mit­tel­eu­ro­pa wäh­rend des 6. und 5. Jahr­hun­derts v. Chr. steht. Dank der archäo­lo­gi­schen und kul­tur­his­to­ri­schen Aus­wer­tung der Fun­de und des gesam­ten Grab­kom­ple­xes sol­len weit­rei­chen­de Fra­ge­stel­lun­gen zu For­men und Bedeu­tun­gen des piceni­schen Grab­ri­tus, zum Aus­druck von Geschlecht, Macht und Rang im vor­rö­mi­schen Mit­tel­ita­li­en sowie zu den archai­schen Han­dels­netz­wer­ken behan­delt wer­den. Somit soll eine soli­de Basis für die Erfor­schung der mate­ri­el­len Kul­tur des Picen­ums und der inter­na­tio­na­len Rol­le des Hafen­zen­trums von Numa­na geschaf­fen wer­den.

Am Ende des For­schungs­pro­jekts wer­den die Ergeb­nis­se in einer Son­der­aus­stel­lung prä­sen­tiert.

 

Quel­len

https://web.rgzm.de/forschung/forschungsfelder/a/article/die-tomba-della-regina-von-sirolo-numana-prov-ancona-italien-der-herausragende-grabkomplex-ei/

https://web.rgzm.de/a/article/bedeutendes-frauengrab-aus-dem-6-jahrhundert-wird-erstmals-vollstaendig-untersucht‑1/

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