2026: Wien, Naturhistorisches Museum:  Workshop in Honour of the discovery of Venus II 1926 – 2026.  Mind over matter.

2026: Wien, Naturhistorisches Museum: Workshop in Honour of the discovery of Venus II 1926 – 2026. Mind over matter.

 

„Mind over matter – The Materiality of Anthropogenic Figurines”
Workshop in honour of the discovery of Venus II 1926–2026 

Fem­Arc-Redak­ti­on, 24.08.2026

Einladung der Veranstalterinnen:
Liebe Kolleg*innen,

 von 1. bis 2. Dezem­ber fin­det aus Anlass des 100 Jahr Jubi­lä­ums der Ent­de­ckung der Venus II von Wil­len­dorf am Natur­his­to­ri­schen Muse­um Wien der Work­shop

„Mind over mat­ter – The Mate­ria­li­ty of Anthro­po­ge­nic Figu­ri­nes”
Work­shop in honour of the dis­co­very of Venus II 1926–2026

statt.
Im Mit­tel­punkt steht der inter­dis­zi­pli­nä­re Aus­tausch zwi­schen Wis­sen­schaft und Kunst mit brei­tem Raum zu Dis­kus­sio­nen.

Ein­la­dung und vor­läu­fi­ges Pro­gramm kann hier her­un­ter­ge­la­den wer­den.
Bit­te beach­ten Sie, dass die Anzahl an Plät­zen begrenzt ist.

Für Ihre Anmel­dung bis spä­tes­tens 31. 10. 2026 ver­wen­den Sie bit­te fol­gen­den link:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdAIammdaIJeNchzPzQMKtrwbJa0YD045AZD9Fj0TEZB19pQQ/viewform?usp=sharing&ouid=108137667564929871998

 

 

Text der Einladung

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2026: Bericht zur Digitalen Podiumsdikussion “FLINTA* im Feld” am 14.2.2026

2026: Bericht zur Digitalen Podiumsdikussion “FLINTA* im Feld” am 14.2.2026

Bericht zur Podiumsdikussion „FLINTA* im Feld – Arbeitsbedingungen, Herausforderungen & Perspektiven für FLINTA* in der Feldarchäologie“ am 14.02.2026

Bei­trag von Cla­ra Schal­ler und Danie­la Hel­ler, 10.7.2026

Am 14.02.2026 fand die von Fem­Arc orga­ni­sier­te Online-Podi­ums­dis­kus­si­on „FLINTA* im Feld“ statt. Rund 50 Inter­es­sier­te nah­men dar­an teil und mach­ten deut­lich, wie groß das Bedürf­nis ist, über Arbeits­be­din­gun­gen, Dis­kri­mi­nie­rung und struk­tu­rel­le Ver­än­de­run­gen in der Feld­ar­chäo­lo­gie ins Gespräch zu kom­men.
Auf dem Podi­um dis­ku­tier­ten Sarah Wolff (Geschäfts­füh­re­rin Archäo­lo­gi­sche Dienst­leis­tun­gen Wolff), Sven­ja Par­t­heil (Prä­si­den­tin CIfA Deutsch­land), Hen­drik Hoff­mann (Vor­stand CIfA Deutsch­land, Betriebs­rat SPAU GmbH und AK Arbeitnehmer:innen Archäo­lo­gie), Bir­git Anzen­ber­ger (Geschäfts­füh­re­rin Anzen­ber­ger & Leicht) sowie Prof. Dr. Katha­ri­na Rebay-Salis­bu­ry (Uni­ver­si­tät Wien/ÖAW). Die Mode­ra­ti­on über­nahm Mari­ka Vet­ter von Frauen*Bauen.
Den Auf­takt bil­de­ten kur­ze Impuls­vor­trä­ge der fünf Podi­ums­gäs­te. An den Anfang gestellt wur­den die Ergeb­nis­se einer von der Uni Wien durch­ge­führ­ten Umfra­ge zu Dis­kri­mi­nie­rung, Sexis­mus und sexu­el­ler Beläs­ti­gung in der Archäo­lo­gie und die Aus­stel­lung „Archäo­se­xis­mus“ . Im Fol­gen­den wur­den Hand­lungs­mög­lich­kei­ten durch CIfA und betrieb­li­che Mit­be­stim­mung the­ma­ti­siert und Ein­bli­cke in inter­na­tio­na­le Ansät­ze für inklu­si­ve Arbeits­be­din­gun­gen gege­ben, ins­be­son­de­re mit Blick auf Men­schen mit Care-Ver­ant­wor­tung und ihre ihre Ansprü­che an ein gutes Arbeits­um­feld.
Der anschlie­ßen­den mode­rier­ten Dis­kus­si­on der Podi­ums­gäs­te folg­te die Öff­nung des Podi­ums für alle Teil­neh­men­den. In den Wort­bei­trä­gen stan­den Fra­gen zu Arbeits­si­cher­heit, Arbeits­tei­lung sowie bestehen­den Unter­stüt­zungs- und Beschwer­de­struk­tu­ren im Mit­tel­punkt. Ein wich­ti­ger Punkt war die Not­wen­dig­keit kla­rer Zustän­dig­kei­ten und trans­pa­ren­ter Ver­fah­ren, damit Betrof­fe­ne wis­sen, an wen sie sich im Fall von Dis­kri­mi­nie­rung oder Über­grif­fen wen­den kön­nen. Dabei reicht es jedoch nicht aus, for­ma­le Ansprech­per­so­nen oder Beschwer­de­we­ge zu schaf­fen. Genau­so wich­tig ist es, eine Atmo­sphä­re schaf­fen, in denen Men­schen sich sicher füh­len, Erfah­run­gen zu tei­len und Unter­stüt­zung in Anspruch zu neh­men.
Auf­sei­ten der Organisator:innen ent­stand der Ein­druck, dass die gro­ße Reso­nanz auf das The­ma sich nicht voll­stän­dig in der Dis­kus­si­on wider­spie­gel­te. Obwohl vie­le Teil­neh­men­de beton­ten, wie wich­tig der Aus­tausch ist, blie­ben per­sön­li­che Wort­mel­dun­gen eher zurück­hal­tend. Sicher spiel­te dabei auch das Online­for­mat eine Rol­le. Das Feed­back aus dem Publi­kum hat uns aber noch ein­mal vor Augen geführt, dass wir künf­tig stär­ker dar­auf ach­ten müs­sen, aus­rei­chend Raum für Bei­trä­ge aus dem Publi­kum zu schaf­fen und unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven gezielt ein­zu­be­zie­hen. Eine Teil­neh­me­rin lob­te in ihrem schrift­li­chen Feed­back zwar aus­drück­lich die Awa­re­ness-Struk­tu­ren der Ver­an­stal­tung, wünsch­te sich aber mehr Rede­zeit für das Publi­kum und eine akti­ve­re Ein­bin­dung ver­schie­de­ner Beschäf­tig­ten­grup­pen. Die­se Rück­mel­dung neh­men wir sehr ernst.
Wir bedan­ken uns herz­lich bei der Podi­ums­run­de, allen Teil­neh­men­den und Unterstützer*innen für den offe­nen Aus­tausch. Die Ergeb­nis­se der Ver­an­stal­tung sol­len in einer Bro­schü­re ver­öf­fent­licht wer­den.

Porträt Brigitte Röder

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2026 Zum Tod von Gabriele Meixner

Zum Tod unserer ehemaligen Mitfrau Gabriele Meixner

16.09.1948 – 20.02.2026 

Gabrie­le Meix­ner gehör­te dem Ver­ein Fem­Arc – Netz­werk archäo­lo­gisch arbei­ten­der Frau­en von 2005 bis 2017 an. Schon vor der Ver­eins­grün­dung war sie Mit­frau in der Vor­gän­ger­or­ga­ni­sa­ti­on: Bei der Krea­tiv­werk­statt, einem Tref­fen zur Wei­ter­ent­wick­lung des Netz­werks, in Schloss Asch­hau­sen in Schön­tal im Jahr 1997 war sie betei­ligt, eben­so in der Vor­be­rei­tungs­grup­pe zu einer Tagung zum The­ma Gene. Geschich­te. Geschlech­ter. Femi­nis­ti­sche Archäo­lo­gie und Sozio­bio­lo­gie, die dann aber doch nicht statt­fand.

Die gelern­te Diplom­psy­cho­lo­gin hat vie­le Beru­fe in ihrem Leben aus­ge­übt: Autorin, Ver­le­ge­rin, Über­set­ze­rin. Als Auto­di­dak­tin hat sie zwei Bücher zu archäo­lo­gi­schen The­men geschrie­ben: Frau­en­paa­re von 1995, in dem sie urge­schicht­li­che Bild­nis­se von Frau­en, die zu zweit auf­tre­ten, ver­sam­melt und beschrie­ben hat, und Auf der Suche nach dem Anfang der Kul­tur von 1999, eine Bio­gra­fie zu der – eben­falls wie sie – archäo­lo­gi­schen Auto­di­dak­tin Marie E.P. König. Eine Zeit lang konn­te die­ses Buch bei der Fem­Ar­cE­di­ti­on erwor­ben wer­den.

Ich selbst habe Gabrie­le bei der Krea­tiv­werk­statt wie in der Vor­be­rei­tungs­grup­pe zur oben genann­ten Tagung als sehr klu­ge, scharf­sin­ni­ge und humor­vol­le Gesprächs­part­ne­rin erlebt.

Ein Nach­ruf ist bei Frau­en­hel­din­nen erschie­nen, des­sen trans­feind­li­che Posi­tio­nen das Netz­werk nicht teilt: https://www.frauenheldinnen.de/persoenliches/zum-tod-von-gabriele-meixner/

Ulri­ke Ram­bu­scheck, 17.04.2026

 

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2026 Ausstellung Frühe Archäologinnen in der Deutschen Digitalen Bibliothek

2026 Ausstellung Frühe Archäologinnen in der Deutschen Digitalen Bibliothek

 

Frühe Archäologinnen in der Deutschen Digitalen Bibliothek – “Ein gut Theil Eigenheit” 

Michae­la Helm­brecht, 26.3.2026

Von 2021 bis 2024 lief das For­schungs- und Ver­mitt­lungs­pro­jekt “Akteu­rin­nen archäo­lo­gi­scher For­schung zwi­schen Geis­tes- und Natur­wis­sen­schaf­ten: Im Feld, im Labor, am Schreib­tisch (Akt­Ar­cha)”, ange­sie­delt an der Uni­ver­si­tät der Bun­des­wehr und gelei­tet von Els­beth Bösl und Doris Guts­miedl-Schüm­ann (https://www.unibw.de/geschichte/prof/wst/forsch/aktarcha).

Ziel des Pro­jekts war es, inno­va­ti­ve Frau­en und ihre For­schungs­leis­tun­gen in den Archäo­lo­gien vom spä­ten 18. bis zum 21. Jahr­hun­dert sicht­bar zu machen. Von Anfang an war ein wich­ti­ger Teil des Pro­jekts die Ver­mitt­lung über Social Media, über ein Blog https://aktarcha.hypotheses.org/  sowie über eine phy­si­sche und digi­ta­le Aus­stel­lung.

Die Aus­stel­lung wur­de von den Pro­jekt­lei­te­rin­nen in Zusam­men­ar­beit mit Michae­la Helm­brecht, archäo­text­kon­zi­piert und erar­bei­tet. Dabei stieß sie auf rie­si­ges Inter­es­se. Obwohl das Pro­jekt zum aktu­el­len Zeit­punkt längst abge­schlos­sen ist, tourt die phy­si­sche Aus­stel­lung immer noch durch Deutsch­land. Die aktu­el­len Aus­stel­lungs­or­te fin­den sich hier: https://aktarcha.hypotheses.org/.

Nun ist ein wei­te­rer Mei­len­stein zu ver­mel­den: Das Würt­tem­ber­gi­sche Lan­des­mu­se­um hat eine digi­ta­le Ver­si­on erstellt, die vor Kur­zem in die Deut­sche Digi­ta­le Biblio­thek auf­ge­nom­men wur­de. https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/fruehe-archaeologinnen#start-section

Wir freu­en uns sehr, dass die­se Aus­stel­lung gera­de noch den Sprung in die DBB geschafft hat, bevor die Finan­zie­rung für das Aus­stel­lungs­tool der DBB ein­ge­stellt wur­de, wes­we­gen kei­ne neu­en vir­tu­el­len Aus­stel­lungs­pro­jek­te mehr begon­nen wer­den kön­nen. So sind die frü­hen Archäo­lo­gin­nen mit ihrem „Gutt­heil Eigen­heit“ nun­mehr digi­tal „ver­ewigt“. Wir fin­den: Das haben Mar­ga­re­te Bie­ber, Julie Schlemm und ihre Kol­le­gin­nen mehr als ver­dient.

Ida von Box­berg

 

 

 

Portrait von Sybille Mertens-Schaaffhausen

Sybil­le Mer­tens-Schaaff­hau­sen

Pro­spekt zur Erschei­nung des “Wör­ter­buch zur Vor­ge­schich­te” von Julie Schlemmm

Zeichnung der Höhle von Thevalles

Von Ida von Box­berg ange­fer­tig­te Zeich­nung der Höh­le von The­val­les.

Alle Bil­der sind der digi­ta­len Aus­stel­lung in der Deut­schen Digi­ta­len Biblio­thek ent­nom­men und sind Public Domain. Crea­ti­ve Com­mons: CC PM 

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2026 Arbeitskleidung: Nein, es geht nicht um die Optik

Arbeitskleidung auf Grabungen: Nein, es geht nicht um die Optik!

Fem­Arc-Redak­ti­on, 26.3.2026

Alex­an­dra Zie­s­ché hat im Gra­bungs­tech­nik-News­let­ter 25/2026 einen Arti­kel zu Arbeits­klei­dung für Frau­en in der Feld­ar­chäo­lo­gie ver­öf­fent­licht, mit dem Titel “Nein, es geht nicht um die Optik!”

Er ist jetzt auch bei Pro­py­läum ver­füg­bar. Dort kann er auch als pdf her­un­ter­ge­la­den wer­den. 

https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/rbgt/article/view/114805

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2026: Festschrift Brigitte Röder

2026: Festschrift Brigitte Röder

Bleibt alles anders? Sozialarchäologische Perspektiven. Festschrift für Brigitte Röder

  Bei­trag von Gise­la Schul­te-Dorn­berg, 10.3.2026 

Anläss­lich des 65. Geburts­ta­ges von Bri­git­te Röder ist im Ver­lag Sides­tone Press die Fest­schrift „Sozi­al­ar­chäo­lo­gi­sche Per­spek­ti­ven – Fest­schrift für Bri­git­te Röder“ erschie­nen. Sie wur­de her­aus­ge­ge­ben von Tho­mas Dopp­ler, Anna Flü­cki­ger, Aman­da Gabri­el, Phil­ipp Gleich, Caro­li­ne Heitz, Phil­ipp W. Stock­ham­mer & Samu­el van Wil­li­gen. In einem Fest­akt anläss­lich ihres Geburts­tags wur­de sie Bri­git­te Röder über­reicht.

Aus dem Vor­wort von Tho­mas Dopp­ler: „Bri­git­te Röder schafft es, mit ihren Arbei­ten kon­struk­ti­ve Debat­ten über Unge­wohn­tes oder Unre­flek­tier­tes anzu­stos­sen und auf ande­re Blick­win­kel hin­zu­wei­sen. Dadurch ist ihr Den­ken eine gros­se Inspi­ra­ti­ons­quel­le für all jene For­schen­den, die einen ande­ren Blick auf die Ver­gan­gen­heit wagen!“

Die Fest­schrift ent­hält neben einem Über­blick über den Wer­de­gang von Bri­git­te Röder ein Ver­zeich­nis ihrer Schrif­ten. Zahl­rei­che Autor*innen betei­lig­ten sich an dem Buch mit Bei­trä­gen zu den The­men­be­rei­chen: Bewähr­te Metho­den und inno­va­ti­ve Per­spek­ti­ven, sozia­les Han­deln, Kin­der- und Jugend­wel­ten, im Wan­del der Zei­ten sowie Koope­ra­ti­on und Ver­mitt­lung. Das Buch ist online kos­ten­los ver­füg­bar unter https://doi.org/10.59641/j2m8g9h0i1

Das Netz­werk Archäo­lo­gisch arbei­ten­der Frau­en gra­tu­liert Bri­git­te Röder herz­lich zum Geburts­tag! 

Dopp­ler, T., Flü­cki­ger, A., Gabri­el, A., Gleich, P., Heitz, C., Stock­ham­mer, P.W., & Van Wil­li­gen, S. (Eds.). (2026). Bleibt alles anders?. Sozi­al­ar­chäo­lo­gi­sche Per­spek­ti­ven. Fest­schrift für Bri­git­te Röder. Sides­tone Press. https://doi.org/10.59641/j2m8g9h0i1

 

 

 

 

 

Porträt Brigitte Röder

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