2026 Ausstellung Frühe Archäologinnen in der Deutschen Digitalen Bibliothek

2026 Ausstellung Frühe Archäologinnen in der Deutschen Digitalen Bibliothek

 

Frühe Archäologinnen in der Deutschen Digitalen Bibliothek – “Ein gut Theil Eigenheit” 

Michae­la Helm­brecht, 26.3.2026

Von 2021 bis 2024 lief das For­schungs- und Ver­mitt­lungs­pro­jekt “Akteu­rin­nen archäo­lo­gi­scher For­schung zwi­schen Geis­tes- und Natur­wis­sen­schaf­ten: Im Feld, im Labor, am Schreib­tisch (Akt­Ar­cha)”, ange­sie­delt an der Uni­ver­si­tät der Bun­des­wehr und gelei­tet von Els­beth Bösl und Doris Guts­miedl-Schüm­ann (https://www.unibw.de/geschichte/prof/wst/forsch/aktarcha).

Ziel des Pro­jekts war es, inno­va­ti­ve Frau­en und ihre For­schungs­leis­tun­gen in den Archäo­lo­gien vom spä­ten 18. bis zum 21. Jahr­hun­dert sicht­bar zu machen. Von Anfang an war ein wich­ti­ger Teil des Pro­jekts die Ver­mitt­lung über Social Media, über ein Blog https://aktarcha.hypotheses.org/  sowie über eine phy­si­sche und digi­ta­le Aus­stel­lung.

Die Aus­stel­lung wur­de von den Pro­jekt­lei­te­rin­nen in Zusam­men­ar­beit mit Michae­la Helm­brecht, archäo­text­kon­zi­piert und erar­bei­tet. Dabei stieß sie auf rie­si­ges Inter­es­se. Obwohl das Pro­jekt zum aktu­el­len Zeit­punkt längst abge­schlos­sen ist, tourt die phy­si­sche Aus­stel­lung immer noch durch Deutsch­land. Die aktu­el­len Aus­stel­lungs­or­te fin­den sich hier: https://aktarcha.hypotheses.org/.

Nun ist ein wei­te­rer Mei­len­stein zu ver­mel­den: Das Würt­tem­ber­gi­sche Lan­des­mu­se­um hat eine digi­ta­le Ver­si­on erstellt, die vor Kur­zem in die Deut­sche Digi­ta­le Biblio­thek auf­ge­nom­men wur­de. https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/fruehe-archaeologinnen#start-section

Wir freu­en uns sehr, dass die­se Aus­stel­lung gera­de noch den Sprung in die DBB geschafft hat, bevor die Finan­zie­rung für das Aus­stel­lungs­tool der DBB ein­ge­stellt wur­de, wes­we­gen kei­ne neu­en vir­tu­el­len Aus­stel­lungs­pro­jek­te mehr begon­nen wer­den kön­nen. So sind die frü­hen Archäo­lo­gin­nen mit ihrem „Gutt­heil Eigen­heit“ nun­mehr digi­tal „ver­ewigt“. Wir fin­den: Das haben Mar­ga­re­te Bie­ber, Julie Schlemm und ihre Kol­le­gin­nen mehr als ver­dient.

Ida von Box­berg

 

 

 

Portrait von Sybille Mertens-Schaaffhausen

Sybil­le Mer­tens-Schaaff­hau­sen

Pro­spekt zur Erschei­nung des “Wör­ter­buch zur Vor­ge­schich­te” von Julie Schlemmm

Zeichnung der Höhle von Thevalles

Von Ida von Box­berg ange­fer­tig­te Zeich­nung der Höh­le von The­val­les.

Alle Bil­der sind der digi­ta­len Aus­stel­lung in der Deut­schen Digi­ta­len Biblio­thek ent­nom­men und sind Public Domain. Crea­ti­ve Com­mons: CC PM 

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2026 Arbeitskleidung: Nein, es geht nicht um die Optik

Arbeitskleidung auf Grabungen: Nein, es geht nicht um die Optik!

Fem­Arc-Redak­ti­on, 26.3.2026

Alex­an­dra Zie­s­ché hat im Gra­bungs­tech­nik-News­let­ter 25/2026 einen Arti­kel zu Arbeits­klei­dung für Frau­en in der Feld­ar­chäo­lo­gie ver­öf­fent­licht, mit dem Titel “Nein, es geht nicht um die Optik!”

Er ist jetzt auch bei Pro­py­läum ver­füg­bar. Dort kann er auch als pdf her­un­ter­ge­la­den wer­den. 

https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/rbgt/article/view/114805

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2026: Festschrift Brigitte Röder

2026: Festschrift Brigitte Röder

Bleibt alles anders? Sozialarchäologische Perspektiven. Festschrift für Brigitte Röder

  Bei­trag von Gise­la Schul­te-Dorn­berg, 10.3.2026 

Anläss­lich des 65. Geburts­ta­ges von Bri­git­te Röder ist im Ver­lag Sides­tone Press die Fest­schrift „Sozi­al­ar­chäo­lo­gi­sche Per­spek­ti­ven – Fest­schrift für Bri­git­te Röder“ erschie­nen. Sie wur­de her­aus­ge­ge­ben von Tho­mas Dopp­ler, Anna Flü­cki­ger, Aman­da Gabri­el, Phil­ipp Gleich, Caro­li­ne Heitz, Phil­ipp W. Stock­ham­mer & Samu­el van Wil­li­gen. In einem Fest­akt anläss­lich ihres Geburts­tags wur­de sie Bri­git­te Röder über­reicht.

Aus dem Vor­wort von Tho­mas Dopp­ler: „Bri­git­te Röder schafft es, mit ihren Arbei­ten kon­struk­ti­ve Debat­ten über Unge­wohn­tes oder Unre­flek­tier­tes anzu­stos­sen und auf ande­re Blick­win­kel hin­zu­wei­sen. Dadurch ist ihr Den­ken eine gros­se Inspi­ra­ti­ons­quel­le für all jene For­schen­den, die einen ande­ren Blick auf die Ver­gan­gen­heit wagen!“

Die Fest­schrift ent­hält neben einem Über­blick über den Wer­de­gang von Bri­git­te Röder ein Ver­zeich­nis ihrer Schrif­ten. Zahl­rei­che Autor*innen betei­lig­ten sich an dem Buch mit Bei­trä­gen zu den The­men­be­rei­chen: Bewähr­te Metho­den und inno­va­ti­ve Per­spek­ti­ven, sozia­les Han­deln, Kin­der- und Jugend­wel­ten, im Wan­del der Zei­ten sowie Koope­ra­ti­on und Ver­mitt­lung. Das Buch ist online kos­ten­los ver­füg­bar unter https://doi.org/10.59641/j2m8g9h0i1

Das Netz­werk Archäo­lo­gisch arbei­ten­der Frau­en gra­tu­liert Bri­git­te Röder herz­lich zum Geburts­tag! 

Dopp­ler, T., Flü­cki­ger, A., Gabri­el, A., Gleich, P., Heitz, C., Stock­ham­mer, P.W., & Van Wil­li­gen, S. (Eds.). (2026). Bleibt alles anders?. Sozi­al­ar­chäo­lo­gi­sche Per­spek­ti­ven. Fest­schrift für Bri­git­te Röder. Sides­tone Press. https://doi.org/10.59641/j2m8g9h0i1

 

 

 

 

 

Porträt Brigitte Röder

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Einladung zur FemArc Mitfrauenversammlung am 23.9.2026 in Bonn

Einladung zur Mitfrauenversammlung 2026 des Vereins FemArc – Netzwerk archäologisch arbeitender Frauen e.V.

am 23.09.2026 in Bonn 

26.02.2026, Vor­stand Fem­Arc

Lie­be Mit­frau­en,
die Vor­stands­frau­en laden herz­lich zur nächs­ten Mit­frau­en­ver­samm­lung in Bonn ein am

Mitt­woch, 23. Sep­tem­ber 2026 von 11.30 bis 14.00 Uhr
LVR-Lan­des­mu­se­um Bonn, Col­mant­str. 14–16, 53115 Bonn, Work­shop­raum 2

Tages­ord­nung
1. Begrü­ßung und Wahl der Ver­samm­lungs­lei­te­rin
2. Bericht des Vor­stan­des inkl. Finanz­be­richt 2025
3. Ent­las­tung des Vor­stan­des
4. Bericht der Blog-Redak­ti­on
5. Bericht zur Web­site
6. Bericht der Fem­Arc-Edi­ti­on
7. Neu­es aus den Arbeits­grup­pen
8. Wer­be­maß­nah­men
9. Akti­vi­tä­ten in Euro­pa
10. Sons­ti­ges
Mit freund­li­chen Grü­ßen

Son­ja Grimm, Susan­ne Moraw, Ulri­ke Ram­bu­scheck, Cla­ra Schal­ler und Kat­ja Win­ger

Orga­ni­sa­to­ri­sches zur Mit­frau­en­ver­samm­lung
Die Mit­frau­en­ver­samm­lung wird auch als hybri­de Ver­an­stal­tung ange­bo­ten.
Bei einer geplan­ten Online-Teil­nah­me bit­ten wir um Anmel­dung­bis zum 16.09.2026 an vorstand@femarc.de.
Gäst*innen sind herz­lich will­kom­men.
Uns ist bewusst, dass die Ver­an­stal­tung über die Mit­tags­pau­sen­zeit läuft. Wir klä­ren aktu­ell noch die Essens­fra­ge, wer­den Euch aber recht­zei­tig infor­mie­ren. Soll­tet Ihr dies­be­züg­lich Wün­sche haben, teilt uns die­se gern auch per Email an vorstand@femarc.de mit.
Die Mit­frau­en­ver­samm­lung fin­det wäh­rend der Tagung des Süd- und West­deut­schen sowie des Mit­tel- und Ost­deut­schen Ver­ban­des für Alter­tums­kun­de e.V. statt.
Die AG Geschlech­ter­for­schung fin­det am Don­ners­tag, 24.09.2026, statt.
Das Orga­ni­sa­ti­ons­team der Tagung hat ange­ra­ten, früh­zei­tig Unter­künf­te zu buchen, da Bonn in die­ser Zeit sehr voll mit Tagun­gen ist. Daher hän­gen wir hier im Fol­gen­den eine Lis­te mit Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten und durch den WSVA reser­vier­ten Zim­mer-Kon­tin­gen­ten an.

Ein­la­dung und Orga­ni­sa­to­ri­sches zum Her­un­ter­la­den

 

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Call for Papers: Blut, Wasser oder DNA? Familien jenseits von (biologischer) Verwandtschaft

Call for Papers: Blut, Wasser oder DNA?
Familien jenseits von (biologischer) Verwandtschaft.

Sitzung der AG Geschlechterforschung beim Archäologiekongress am 24.09.2026 in Bonn 

21.01.2026

Abga­be­schluss ist der 31.3.2026.

See eng­lish Ver­si­on below

Fami­li­en, Abstam­mung und Ehe waren prak­tisch immer schon Gegen­stand der Archäo­lo­gie und wer­den auch in der archäo­lo­gi­schen Geschlech­ter­for­schung regel­mä­ßig dis­ku­tiert. In den letz­ten zwei Jahr­zehn­ten hat ins­be­son­de­re die Archäo­ge­ne­tik, aber auch ande­re natur­wis­sen­schaft­li­che Ver­fah­ren neue, viel­ver­spre­chen­de Ergeb­nis­se zu Ver­wandt­schaf­ten in archäo­lo­gisch fass­ba­ren Popu­la­tio­nen erbracht. Doch Ver­wandt­schaft und Fami­lie gehen in der Regel weit über rein gene­ti­sche Abstam­mungs­ver­hält­nis­se hin­aus, Eltern­schaft, Ehen und Part­ner­schaf­ten fan­den in sehr viel mehr For­men statt als lan­ge Zeit in unse­rem Fach dis­ku­tiert wur­de.
Zuneh­mend wächst das Bewusst­sein dafür, dass Fami­lie sich eben­so durch sozia­le Bezie­hun­gen wie durch Abstam­mung kon­sti­tu­ie­ren kön­nen, s. etwa Bei­trä­ge in Mel­ler u.a. 2023; Cveček u.a. 2025. Adop­tiv­el­tern, Zieh­ge­schwis­ter, Ammen, All­oel­tern­schaf­ten, Erzie­hung in Insti­tu­tio­nen wie Klös­tern oder befreun­de­ten Fami­li­en sind nur eini­ge der Mög­lich­kei­ten von Ver­wandt­schaft und Fami­lie, die wir nicht mit Metho­den der Gene­tik erfas­sen kön­nen.
Auch das The­ma Geschlecht spielt bei der Erfor­schung von Fami­lie und Ver­wandt­schaft eine wich­ti­ge Rol­le. Die­ser Schnitt­men­ge wol­len wir uns bei der kom­men­den Ses­si­on der AG Geschlech­ter­for­schung wid­men.
Vor­trä­ge kön­nen sich unter ande­rem fol­gen­den Aspek­ten wid­men:
• Geschlecht kann ein wich­ti­ger Fak­tor bei der Struk­tu­rie­rung von Abstam­mung und Ver­wandt­schaft sein. So kön­nen die Archäo­lo­gie und ihre Nach­bar­wis­sen­schaf­ten Hin­wei­se auf matri- und patri­li­nea­re Abstam­mungs­li­ni­en sowie Matri- oder Patri­lo­ka­li­tät geben.
• Gab es in allen Kul­tu­ren einen Fami­li­en­be­griff? Und wer gehör­te jeweils dazu?
• Die Ver­er­bung von Besitz und die Wei­ter­ga­be von Sta­tus oder Rol­len kön­nen mit einem geschlech­ter­ar­chäo­lo­gi­schen Ansatz betrach­tet wer­den, etwa unter dem Gesichts­punkt, wer auf­grund von Abstam­mung in bestimm­te sozia­le Posi­tio­nen gelang­te und in wel­chem Umfang dies über gene­ti­sche Ver­wandt­schaft erfolgt.
• Ein wei­te­res wich­ti­ges The­men­feld ist Care­ar­beit, etwa wer Care­ar­beit für wen über­nimmt und wel­che Bin­dun­gen dadurch ent­ste­hen. Kon­zep­te wie Ammen, Pfle­ge­el­tern oder ande­re Arten von Erzie­hung außer­halb von Fami­li­en spie­len hier­bei eben­so eine Rol­le wie der Umgang mit Kin­der­lo­sig­keit bzw. die Fra­ge, wer Kin­der bekom­men durf­te.
• Dane­ben struk­tu­rie­ren Geschlech­ter, Ver­wandt­schaft und sozia­le Regeln auch Part­ner­schaf­ten, etwa durch Hei­rats­re­geln (wer darf wen und wann hei­ra­ten?), unter­schied­li­che Ehe­for­men, inof­fi­zi­el­le For­men der Part­ner­schaft.
• Vor­stel­lun­gen von Familie/Verwandtschaft prä­gen nicht zuletzt auch unser heu­ti­ges Bild der Ver­gan­gen­heit. Wir müs­sen uns fra­gen, wie wir den Vor­stel­lun­gen von Fami­lie, Part­ner­schaft und Ver­wandt­schaft prä­his­to­ri­scher Gesell­schaf­ten auf die Spur kom­men und inwie­weit uns unse­re eige­nen Vor­stel­lun­gen dabei im Weg ste­hen und unse­re Inter­pre­ta­tio­nen beein­flus­sen. Bei der Beschäf­ti­gung mit dem gesam­ten The­men­feld ist es wich­tig zu hin­ter­fra­gen, wel­che Bil­der von Fami­lie unse­re archäo­lo­gi­schen Ergeb­nis­se und Rekon­struk­tio­nen prä­gen. Dane­ben sind auch ganz all­ge­mein Vor­trä­ge, die sich mit aktu­el­ler For­schung im Bereich der Geschlech­ter­ar­chäo­lo­gie beschäf­ti­gen, will­kom­men. 

Wir pla­nen Vor­trä­ge auf deutsch oder eng­lisch von jeweils 20 Minu­ten Län­ge und freu­en uns über Zusam­men­fas­sun­gen von ca. 250 bis 400 Wor­ten an fol­gen­de Mail­adres­se: AGGender2026@gmx.de . Abga­be­schluss ist der 31.3.2026.

Orga­ni­sa­ti­on: Jana Esther Fries, Cla­ra Schal­ler

Down­load CfP

Blood, water or DNA? Family beyond (biological) relatedness

Session of the AG Geschlechterforschung at the Archäologiekongress on 24.09.2026 in Bonn

Fami­ly, ancestry, and mar­ria­ge have always been sub­jects of archaeo­lo­gy and are also a recur­rent the­me in archaeo­lo­gi­cal gen­der stu­dies. Over the last two deca­des par­ti­cu­lar­ly archaeo­ge­ne­tics, but also other sci­en­ti­fic methods, have reve­ald pro­mi­sing new results on kin­ship in archaeo­lo­gi­cal­ly acces­si­ble popu­la­ti­ons. Howe­ver, kin­ship and fami­ly usual­ly super­se­de purely gene­tic des­cent, and paren­thood, mar­ria­ges and part­ner­ships have taken place in many more forms than tho­se that have long been dis­cus­sed in our field.
The­re is gro­wing awa­re­ness that a fami­ly can be con­sti­tu­ted by social rela­ti­onships just as well as des­cent, see, for exam­p­le, con­tri­bu­ti­ons in Mel­ler et al. 2023; Cveček et al 2025. Adop­ti­ve par­ents, fos­ter siblings, wet nur­ses, all­o­pa­ren­thood, edu­ca­ti­on in insti­tu­ti­ons such as monas­te­ries or in trus­ted fami­lies are just some of the pos­si­bi­li­ties of kin­ship and fami­ly that gene­tic methods can­not iden­ti­fy.
The sub­ject of gen­der plays an important role in the inves­ti­ga­ti­on of fami­ly and kin­ship as well. In the upco­ming ses­si­on of the AG Geschlech­ter­for­schung we will explo­re this inter­sec­tion.
Pre­sen­ta­ti­ons may address the fol­lo­wing aspects among others:
• Gen­der can be an important fac­tor in struc­tu­ring des­cent and kin­ship. For exam­p­le, archaeo­lo­gy and rela­ted sci­en­ces can pro­vi­de clues to matri­li­ne­ar and patri­li­ne­ar lines of des­cent as well as matri­lo­ca­li­ty and patri­lo­ca­li­ty.
• Did all cul­tures have a con­cept of fami­ly? And who was part of it?
• A gen­der archaeo­lo­gi­cal approach can be used to inves­ti­ga­te the inhe­ri­tance of pro­per­ty and the trans­fer of sta­tus and roles. For exam­p­le, we can con­sider who had access to cer­tain social posi­ti­ons based on des­cent and the ext­ent to which this was based on gene­tic rela­ted­ness.
• Ano­ther important topic is care work, for exam­p­le who pro­vi­ded care work for whom and the social bonds that this gene­ra­tes. Con­cepts such as wet nur­ses, fos­ter par­ents and other methods of child-rea­ring out­side of the fami­ly play just as much of a role as the ques­ti­on of child­less­ness or who was allo­wed to have child­ren.
• In addi­ti­on, gen­der, kin­ship and social rules also struc­tu­re part­ner­ships, for exam­p­le through mar­ria­ge rules (who was allo­wed to mar­ry whom?), dif­fe­rent forms of mar­ria­ge, and unof­fi­ci­al forms of part­ner­ship.
• Last but not least, con­cepts of fami­ly and kin­ship influence our con­tem­po­ra­ry view of the past. We must ask our­sel­ves how we can trace pre­his­to­ric socie­ties’ ide­as of fami­ly, part­ner­ship and kin­ship, and con­sider to what ext­ent our own ide­as hin­der and influence our inter­pre­ta­ti­ons. When deal­ing with this sub­ject area, it is important to ques­ti­on which images of fami­ly shape our archaeo­lo­gi­cal results and recon­s­truc­tions.
Addi­tio­nal­ly, we also wel­co­me pre­sen­ta­ti­ons deal­ing with cur­rent rese­arch in the field of gen­der archaeo­lo­gy.
We are plan­ning pre­sen­ta­ti­ons in Ger­man or Eng­lish of 20 minu­tes each. Plea­se send your abs­tract of appro­xi­m­ate­ly 250 to 400 words to the fol­lo­wing email address: AGGender2026@gmx.de.

Sub­mis­si­on dead­line: 31.3.2026.

Orga­nis­ed by Jana Esther Fries, Cla­ra Schal­ler

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2026: Veranstaltung von FemArc e.V.: Digitale Podiumsdiskussion „FLINTA* im Feld” am 14.2.2026

 

Ankündigung: Podiumsdiskussion “FLINTA* IM FELD” , Veranstaltung von FemArc e.V. am 14.2.2026  

 Cla­ra Schal­ler, 17.12.2025

Am 14.02.2026 ver­an­stal­tet Fem­Arc e.V. die digi­ta­le Podi­ums­dis­kus­si­on „FLINTA* im Feld“, in der wir mit Vertreter:innen aus Gra­bungs­fir­men, Uni­ver­si­tät und der CIfA über Arbeits­be­din­gun­gen für Feldarchäolog:innen spre­chen. Dabei wol­len wir den Blick auf Pro­blem­fel­der wie Dis­kri­mi­nie­rung und (sexu­el­le) Beläs­ti­gung, Ver­ein­bar­keit mit Care-Arbeit, fai­re Bezah­lung und arbeits­recht­li­che Hand­lungs­mög­lich­kei­ten rich­ten.

Mode­riert wird die Dis­kus­si­on von Mari­ka Vet­ter vom Pro­jekt Frauen*Bauen.

Orga­ni­sa­ti­on: Danie­la Hel­ler und Cla­ra Schal­ler

Ter­min: 14.02.2026 von 10:00 bis 12:30 Uhr.

Die Teil­nah­me ist kos­ten­los.

Die Anmeldefrist ist vorbei.
Hinweis zu den Zugangsdaten:
Die Zugangsdaten zur digitalen Podiumsdiskussion wurden per E‑Mail an alle angemeldeten Teilnehmenden versendet.
Sollten Sie keine Nachricht erhalten haben, prüfen Sie bitte auch Ihre Spam- und Bulk-Ordner. Falls Sie die E‑Mail dort ebenfalls nicht finden, schreiben Sie uns bitte kurzfristig an flinta.im.feld@femarc.de, damit wir Ihnen die Zugangsdaten erneut zusenden können. Vielen Dank!

 

 

 

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