2025 Basel: CfP Intersectionality in Ancient and Pre-Modern Contexts. Considering Aspects of Privilege and Marginalisation

 

Call for Papers: Conference “Intersectionality in Ancient and Pre-Modern Contexts. Considering Aspects of Privilege and Marginalisation”,

11.–12.06.2026, University of Basel, Switzerland

27.7.2025, Fem­Arc-Redak­ti­on

Call for Papers, sub­mis­si­on dead­line for papers is 1 Sep­tem­ber, 2025:

“Lie­be Kolleg*innen,
wir freu­en uns, zur inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz «Inter­sec­tion­a­li­ty in Anci­ent and Pre-Modern Con­texts. Con­side­ring Aspects of Pri­vi­le­ge and Mar­gi­na­li­sa­ti­on» ein­zu­la­den, die vom 11.–12.06.2026 an der Uni­ver­si­tät Basel statt­fin­det. Ger­ne neh­men wir Ihre Vor­schlä­ge für Bei­trä­ge ent­ge­gen.
Fra­gen nach Iden­ti­tät und der Mar­gi­na­li­sie­rung bestimm­ter Grup­pen gewin­nen auch in den alter­tums- und vor­mo­der­nen Wis­sen­schaf­ten zuneh­mend an Bedeu­tung. Die Kon­fe­renz ver­steht sich als Platt­form für den Aus­tausch von For­schen­den, die Kon­zep­te der Inter­sek­tio­na­li­tät auf anti­ke und vor­mo­der­ne Kon­tex­te anwen­den oder deren Poten­zi­al in die­sen oft frag­men­ta­ri­schen, eli­ten­zen­trier­ten Quel­len aus­lo­ten möch­ten.
Key­note-Spea­ke­rin­nen sind Clau­dia Wilo­po (Uni­ver­si­tät Basel) und Jovi­ta dos San­tos Pin­to (Uni­ver­si­tät Luzern).
Vor­trä­ge auf Eng­lisch wer­den bevor­zugt, in Abspra­che sind Aus­nah­men mög­lich.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und den voll­stän­di­gen Call for Papers fin­den Sie im Anhang (Ein­ga­be­schluss für Vor­trä­ge ist der 01.09.2025).
Für Fra­gen und Rück­mel­dun­gen ste­hen wir ger­ne zur Ver­fü­gung (ana.maspoli@unibas.ch und sarah.siegenthaler@unibas.ch).
Mit bes­ten Grüs­sen,
Ana Mas­po­li & Sarah Sie­gen­tha­ler

Eng­lish Ver­si­on:
Dear col­le­agues,
We are plea­sed to announ­ce an inter­na­tio­nal con­fe­rence on Inter­sec­tion­a­li­ty in Anci­ent and Pre-Modern Con­texts. Con­side­ring Aspects of Pri­vi­le­ge and Mar­gi­na­li­sa­ti­on to be held at the Uni­ver­si­ty of Basel on 11–12 June 2026. Ques­ti­ons of iden­ti­ty and the mar­gi­na­li­sa­ti­on of spe­ci­fic groups are gai­ning incre­asing importance in anci­ent and pre-modern stu­dies as well. The con­fe­rence aims to bring tog­e­ther scho­lars who app­ly con­cepts of inter­sec­tion­a­li­ty to anci­ent and pre-modern con­texts or wish to explo­re its poten­ti­al within the­se often frag­men­ta­ry and eli­te-focu­sed sources.
Our key­note spea­k­ers will be Clau­dia Wilo­po (Uni­ver­si­ty of Basel) and Jovi­ta dos San­tos Pin­to (Uni­ver­si­ty of Lucer­ne).
We invi­te papers in Eng­lish, though excep­ti­ons may be arran­ged upon request.
Fur­ther infor­ma­ti­on and the full Call for Papers are included  in the attach­ment (sub­mis­si­on dead­line for papers is 1 Sep­tem­ber, 2025).
Plea­se do not hesi­ta­te to cont­act us with any ques­ti­ons or feed­back (ana.maspoli@unibas.ch and sarah.siegenthaler@unibas.ch).”

 

 

Kontakt

c/o Muse­um Herx­heim
Unte­re Haupt­stra­ße 153
76863 Herx­heim

vorstand@femarc.deors
redaktion@femarc.der

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Fem­Arc e.V., Spar­kas­se Han­no­ver
IBAN: DE36 2505 0180 0910 2955 65
BIC: SPKHDE2HXXX

Spen­den in jeder Höhe sind wich­tig für unse­re Arbeit und will­kom­men. Ger­ne stel­len wir eine Spen­den­be­schei­ni­gung aus.

2025 Mettmann, Neandertal: Einladung zum FemArc Besuch der Sonderausstellung zu Neanderthalerinnen

2025 Mettmann, Neandertal: Einladung zum FemArc Besuch der Sonderausstellung zu Neanderthalerinnen

Einladung zur Führung durch die Sonderausstellung „Stereotypes Neanderthalerin“ im Neanderthal Museum am 13.09.2025 

Es sind noch Plätze frei! (Stand 25.08.2025)

Gise­la Schul­te-Dorn­berg, 26.6.2025

Lie­be Mit­frau­en und Kolleg*innen,

wir laden euch herz­lich ein zum gemein­sa­men Besuch der Son­der­aus­stel­lung „Ste­reo­ty­pes: Nean­der­tha­le­rin*“ im Nean­der­thal Muse­um in Mett­mann.
Die Füh­rung für Fem­Arc fin­det am 13.9.2025 um 14:00 Uhr im Nean­der­thal Muse­um statt. Vor­aus­sicht­lich führt uns Dus­tin Wel­per durch die Aus­stel­lung. Er ist Anthro­po­lo­ge und Archäo­lo­ge und war Teil des Kura­to­ren-Teams der Son­der­aus­stel­lung.

Ein­zel­hei­ten zu unse­rem Besuch und ein For­mu­lar zur Anmel­dung fin­det ihr hier. Anmel­dung bit­te sobald wie mög­lich, spä­tes­tens bis zum 5.9.2025 an redaktion@femArc.de

Infor­ma­tio­nen zur Son­der­aus­stel­lung gibt es hier: https://neanderthal.de/de/unser-museum/sonderausstellung/stereotypes-neanderthalerin

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Web­site des Nean­dert­hal­mu­se­ums

Alle Bil­der mit freund­li­cher Geneh­mi­gung des Nean­der­thal Muse­ums. Bild­rech­te: @Neanderthal Muse­um

Detail der Son­der­aus­stel­lung

 

 

 

Blick in die Son­der­aus­stel­lung

Besu­che­rin­nen vor Text­ta­feln

 

 

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2025: FemArc gratuliert Ulli Lust zum Deutschen Sachbuchpreis

2025: FemArc gratuliert Ulli Lust zum Deutschen Sachbuchpreis

 

Wir gratulatieren Ulli Lust zum Deutschen Sachbuchpreis 2025 für ihren Comic “Die Frau als Mensch – Am Anfang der Geschichte” 

Gise­la Schul­te-Dorn­berg, 22.6.2025

Wir gra­tu­lie­ren Ulli Lust herz­lich zum Deut­schen Sach­buch­preis für ihr Comic „DIE FRAU ALS MENSCH – Am Anfang der Geschich­te“, erschie­nen bei Repro­dukt im Febru­ar 2025. Hier auf unse­rer Web­site fin­det ihr eine Rezen­si­on von Michae­la Helm­brecht zu Band 1.

Auf den ange­kün­dig­ten zwei­ten Band „ DIE FRAU ALS MENSCH – in der Eis­zeit“ sind wir sehr gespannt!

Eine wei­te­re Rezen­si­on von Jens Notroff fin­det ihr im Blog tro­we­land­pen

 

 

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2025: FemArc gratuliert Ulli Lust zum Deutschen Sachbuchpreis

2025: Rezension Ulli Lust: Die Frau als Mensch – Am Anfang der Geschichte

Rezension Ulli Lust: Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte. Reprodukt Verlag 2025

Rezen­si­on von Michae­la Helm­brecht, im Juni 2025

Ulli Lust: Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschich­te. Repro­dukt Ver­lag 2025

DiE­in archäo­lo­gisch-femi­nis­ti­scher Sach-Comic! Als Gra­phic-Novel-Fan bin ich neu­gie­rig. Wor­um geht es? Unter ande­rem um die Fra­ge, war­um die meis­ten figür­li­chen Kunst­wer­ke, die aus der älte­ren Stein­zeit erhal­ten geblie­ben sind, Frau­en zei­gen, und den Frust dar­über, dass wir heu­te in vie­len Büchern den­noch immer wie­der haupt­säch­lich Män­ner beim Jagen, Werk­zeug­ma­chen oder sons­ti­gen über­le­bens­not­wen­di­gen Tätig­kei­ten prä­sen­tiert bekom­men. Die Frau­en küm­mern sich um die Babys und ver­las­sen die Höh­le höchs­tens, um ein paar Bee­ren und Pflan­zen zu sam­meln.
Die­ser offen­sicht­lich ver­zerr­ten Wahr­neh­mung geht die öster­rei­chi­sche Comic­zeich­ne­rin Ulli Lust in ihrem groß ange­leg­ten Sach­co­mic auf den Grund. Klei­ne Trig­ger­war­nung vor­weg: Gra­phic (im eng­li­schen Wort­sin­ne, das auch „expli­zit“ und „dras­tisch“ bedeu­ten kann) ist das Buch durch­aus. Wer kei­ne weib­li­chen Geschlechts­tei­le anschau­en will, soll­te sich das Buch viel­leicht nicht zule­gen. Denn dar­um geht es. Aber nicht nur.
Das Buch beginnt mit einer Erkun­dung von Ulli Lusts eige­ner Bio­gra­phie und wie sie selbst zum The­ma kam. Auf­ge­wach­sen im prü­den, länd­li­chen Öster­reich mit star­ren Rol­len­bil­dern von Män­nern und Frau­en, erkun­det sie das The­ma Scham und Nackt­heit, und schon sind wir mit­ten­drin im The­ma, denn die meis­ten Frau­en­fi­gu­ren aus der Eis­zeit sind eben – nackt, und ihre Geschlechts­merk­ma­le sind sehr betont dar­ge­stellt. Aus­la­den­de Brüs­te und Hin­ter­tei­le, über­gro­ße Vul­ven – scham­los! pri­mi­tiv! fan­den die Archäo­lo­gen (das gene­ri­sche Mas­ku­li­num ist Absicht) des 19. und frü­hen 20. Jahr­hun­derts. Die­se mora­li­sche (Ab-)Wertung ist heu­te immer­hin nicht mehr so oft zu lesen, aber sie hat in unser aller Köp­fen deut­li­che Spu­ren hin­ter­las­sen.
Ulli Lust geht nicht chro­no­lo­gisch vor, son­dern erkun­det ver­schie­de­ne The­men­be­rei­che in ein­zel­nen Kapi­teln – sub­jek­tiv und fan­ta­sie­voll, aber stets aus­ge­hend von und unter­füt­tert mit wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen. Am Ende des Buchs sind Anmer­kun­gen und Lite­ra­tur­an­ga­ben zu fin­den. Die Zeich­nun­gen durch­zieht ein sub­ti­ler Humor, der die Sach­in­for­ma­tio­nen der Tex­te wun­der­bar ergänzt und auf­lo­ckert. So ent­fal­tet sich ein Pan­op­ti­kum des Lebens in der Alt­stein­zeit: Wel­che Rol­le hat die kal­te, unwirt­li­che Umwelt gespielt? Wel­che Tie­re gab es, wie über­leb­ten die Men­schen? Wel­che reli­giö­sen oder spi­ri­tu­el­len Vor­stel­lun­gen könn­ten den Hin­ter­grund für die auf­wen­di­gen Begräb­nis­se gebil­det haben? Immer kommt die Autorin zu dem Schluss: Ohne enge Zusam­men­ar­beit und Wert­schät­zung ging es nicht. Die Men­schen der Eis­zeit kön­nen kei­ne Indi­vi­dua­lis­ten mit mate­ria­lis­ti­schem, män­ner­zen­trier­tem Welt­bild gewe­sen sein. Ihr Über­le­ben hing davon ab, dass alle mit­ein­an­der koope­rier­ten und sich gegen­sei­tig als Män­ner und Frau­en, als Älte­re und Jugend­li­che, als Gesun­de und Ver­letz­te respek­tier­ten und sich gegen­sei­tig hal­fen.
Das Buch schlägt auch den Bogen zu aktu­el­len und drän­gen­den Fra­gen der Moder­ne, etwa der Ent­frem­dung der Men­schen von der Natur, der Umwelt­zer­stö­rung, der Fra­ge, ob und wie sich indi­ge­ne Gesell­schaf­ten „moder­ni­sie­ren“. Dar­in klingt durch­aus hie und da Zivi­li­sa­ti­ons­kri­tik und, ja, auch Stein­zeit­ro­man­tik an.
Das Buch ist mit sei­nen 251 Sei­ten sehr dicht und gehalt­voll. Des­halb ist es etwas scha­de, dass es kein Inhalts­ver­zeich­nis gibt. Das aber ermun­tert dazu, das Buch immer wie­der zur Hand zu neh­men und Neu­es zu ent­de­cken. Nicht umsonst wur­de das Buch jüngst mit dem Deut­schen Sach­buch­preis aus­ge­zeich­net.

 

 

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2025 Mettmann, Neanderthal Museum: Sonderausstellung zu Neanderthalerinnen – verlängert bis 2.11.2025

2025 Mettmann, Neanderthal Museum: Sonderausstellung zu Neanderthalerinnen – verlängert bis 2.11.2025

Sonderausstellung „Stereotypes Neanderthalerin“ im Neanderthal Museum

- verlängert bis 2.11.2025 

Gise­la Schul­te-Dorn­berg, 21.2.2025

Seit dem 23.11.2024 läuft im Nean­der­thal Muse­um in Mett­mann eine Son­der­aus­stel­lung mit dem Titel „Ste­reo­ty­pes Nean­der­tha­le­rin“. Die Aus­stel­lung soll die gän­gi­gen Kli­schees und Rol­len­bil­der auf­bre­chen und die Defi­ni­ti­on von „Rol­len“ und „Fami­lie“ hin­ter­fra­gen. Zum ers­ten Mal wer­den die bis­her in der For­schung oft miss­ach­te­ten Nean­der­tha­le­rin­nen ins Ram­pen­licht gestellt. In der Aus­stel­lung fol­gen die Besucher:innen einer von vier Nean­der­tha­le­rin­nen auf ihrem Lebens­weg. Die Audio­tex­te dazu stam­men von der Autorin Rebec­ca Wragg Sykes.
Zu der Aus­stel­lung gibt es ein brei­tes Rah­men­pro­gramm, das hier her­un­ter­ge­la­den wer­den kann.
Die Aus­stel­lung geht bis zum 31.08.2025. Ach­tung, Ver­län­ge­rung bis zum 2.11.2025
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Web­site des Nean­dert­hal­mu­se­ums

Alle Bil­der mit freund­li­cher Geneh­mi­gung des Nean­der­thal Muse­ums. Bild­rech­te: @Neanderthal Muse­um

Detail der Son­der­aus­stel­lung

 

 

 

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