Neuerscheinung: Martin Renger, Stefan Schreiber, Alexander Veling (Hrsgg.):  Theorie | Archäologie | Reflexion 1: Kontroversen und Ansätze im deutschsprachigen Diskurs

Neuerscheinung: Martin Renger, Stefan Schreiber, Alexander Veling (Hrsgg.): Theorie | Archäologie | Reflexion 1: Kontroversen und Ansätze im deutschsprachigen Diskurs

Neuerscheinung: Martin Renger, Stefan Schreiber, Alexander Veling (Hrsgg.): Theorie | Archäologie | Reflexion 1: Kontroversen und Ansätze im deutschsprachigen Diskurs

Autorin: Ulri­ke Ram­bu­scheck, Datum: 05.11.2023

Buchcover Theorie Archäologie Reflexion 1Am 18.10. ist der Band Theo­rie | Archäo­lo­gie | Refle­xi­on 1: Kon­tro­ver­sen und Ansät­ze im deutsch­spra­chi­gen Dis­kurs, Hei­del­berg: Pro­py­lae­um, 2023 (Theo­rie­den­ken in der Archäo­lo­gie, Band 1)  her­aus­ge­kom­men.

Meh­re­re Mit­frau­en von Fem­Arc haben zu die­sem Sam­mel­band Arti­kel bei­gesteu­ert:

Ulri­ke Ram­bu­scheck, Sarah Gon­scho­rek, Kat­ja Win­ger, Doris Guts­miedl-Schüm­ann, Archäo­lo­gi­sche Geschlech­ter­for­schung und femi­nis­ti­sche Archäo­lo­gie – Arbeits­an­lei­tung für mor­gen.

Kers­tin P. Hof­mann, Zur Zukunft der Theorie(n) und zur Rol­le der Archäologie(n).

Sophie-Marie Roter­mund (zusam­men mit Ste­fan Schrei­ber), Trans­kor­po­ra­li­tät in der Archäo­lo­gie.

Kers­tin P. Hof­mann (zusam­men mit Chris­ti­na San­chez-Stock­ham­mer und Phil­ipp W. Stock­ham­mer), Sol­len wir den Kno­chen einen Namen geben?

Auf der Sei­te https://books.ub.uni-heidelberg.de/propylaeum/catalog/book/1092 kön­nen der gesam­te Band und auch ein­zel­ne Arti­kel her­un­ter­ge­la­den wer­den.

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Beitrag im Volksverpetzer: Wie lange gibt es das Patriarchat schon?

Beitrag im Volksverpetzer: Wie lange gibt es das Patriarchat schon?

Beitrag im Volkverpetzer: Wie lange gibt es das Patriarchat schon?

Autorin: Gise­la Schul­te-Dorn­berg, Datum: 05.11.2023

Der „Volks­ver­pet­zer – kei­ne Demo­kra­tie ohne Fak­ten“ ist eine Orga­ni­sa­ti­on, die sich mit gründ­li­chen Recher­chen, Witz und Sati­re dem Vor­ge­hen gegen Hass, Ver­schwö­rungs­theo­rien und Fake-News wid­met.
In einem Gast­bei­trag für den Volks­ver­pet­zer schreibt die Archäo­lo­gin Dr. Eli­sa­beth Magin (Uni­ver­si­tät Oslo) zum The­ma „Gab es das Patri­ar­chat schon immer?“ Wir wün­schen viel Ver­gnü­gen beim Lesen!

https://www.volksverpetzer.de/analyse/patriarachat-wie-lange-gibt-es-das/

und hier gehts zum Volks­ver­pet­zer: https://www.volksverpetzer.de/ueber-uns/

(letz­ter Auf­ruf der Web­site am 5.11.2023)

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Neueröffnung des „Kubus der Sexualitäten“ im LWL-Museum für Archäologie und Kultur Herne

Neueröffnung des „Kubus der Sexualitäten“ im LWL-Museum für Archäologie und Kultur Herne

Neueröffnung des „Kubus der Sexualitäten“ im LWL-Museum für Archäologie und Kultur Herne

Autorin: Fem­Arc-Redak­ti­on, Datum: 03.11.2023

Am 26. Okto­ber 2023, dem Inter­na­tio­nal Inter­sex Awa­re­ness Day (Inter­na­tio­na­ler Tag der Sen­si­bi­li­sie­rung für Inter­ge­schlecht­lich­keit) wur­de im LWL-Muse­um für Archäo­lo­gie und Kul­tur in Her­ne fei­er­lich der neu­ge­stal­te­te Kubus der Sexua­li­tä­ten eröff­net. 20 Jah­re nach sei­ner Ent­ste­hung hat die­ser Teil der archäo­lo­gi­schen Dau­er­aus­stel­lung, der For­schungs­er­geb­nis­se und Fun­de zum The­ma Geschlech­ter und Sexua­li­tä­ten prä­sen­tiert, eine voll­stän­di­ge kon­zep­tio­nel­le und gestal­te­ri­sche Über­ar­bei­tung erfah­ren.

Nach einer Begrü­ßung durch Doreen Möl­ders, Muse­ums­lei­te­rin und Fem­Arc-Mit­frau sowie einem Vor­tag des Anar­chäo­lo­gie-Kol­lek­tivs zum The­ma “War­um Archäo­lo­gie nie unpo­li­tisch ist” spra­chen Projektkoordinator:in Fynn Ross und Lisa Oude Lan­sink vom Ver­ein Inter­ge­schlecht­li­che Men­schen über die Wich­tig­keit der Sicht­bar­keit von inter* und nicht-binä­ren Lebens­rea­li­tä­ten im Muse­um. Anschlie­ßend konn­te der neu­ge­stal­te­te bun­te Kubus besich­tigt und im Foy­er des Muse­ums gefei­ert wer­den.

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Virtuelle Ausstellung: Vom Grab in die Vitrine: (Ge)schlecht verstanden?

Virtuelle Ausstellung: Vom Grab in die Vitrine: (Ge)schlecht verstanden?

Virtuelle Ausstellung: Vom Grab in die Vitrine: (Ge)schlecht verstanden?

Auf der Web­site des Leib­niz-Insti­tuts für Geschich­te und Kul­tur des öst­li­chen Euro­pa (GWZO) gibt es eine neue Online-Aus­stel­lung „Vom Grab in die Vitri­ne: (Ge)schlecht ver­stan­den?“.

Die­se Aus­stel­lung wur­de im Rah­men einer Online-Lehr­ver­an­stal­tung an der Frei­en Uni­ver­si­tät zu Ber­lin und der Uni­ver­si­tät Leip­zig wäh­rend des Win­ter­se­mes­ters 2021/22 und des Som­mer­se­mes­ters 2022 unter der Lei­tung von PD Dr. Osolya Hein­rich-Tamá­s­ka und unter der Mit­wir­kung der Kurs­teil­neh­me­rin­nen kura­tiert.

Die tech­ni­sche Umset­zung wur­de durch die Unter­stüt­zung des Leib­niz-Insti­tuts für Geschich­te und Kul­tur des öst­li­chen Euro­pa (GWZO) e.V. in Leip­zig ermög­licht.

Zum vir­tu­el­len Rund­gang geht es hier: https://home.uni-leipzig.de/vomgrabindievitrine/

Zu den vir­tu­el­len Aus­stel­lun­gen des GWZO geht es hier ent­lang: https://www.leibniz-gwzo.de/de/digitale-ausstellungen 

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Virtuelle Ausstellung: Ich Mann. Du Frau. Feste Rollen seit Urzeiten?

Virtuelle Ausstellung: Ich Mann. Du Frau. Feste Rollen seit Urzeiten?

Im Neu­en Muse­um Biel (Schweiz) kann ein vir­tu­el­ler Rund­gang durch die Aus­stel­lung “Ich Mann. Du Frau. Fes­te Rol­len seit Urzei­ten?” unter https://www.nmbiel.ch/virtual-tour/?lang=de unter­nom­men wer­den.
Die vir­tu­el­le Aus­stel­lung ist bis auf Wei­te­res zu sehen. Es han­delt sich um eine Erwei­te­rung der Schau, die 2014/15 in Frei­burg im Breis­gau zu sehen war.

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2023: Rezension Katharina Wesselmann, Die abgetrennte Zunge. Sex und Macht in der Antike neu lesen.

2023: Rezension Katharina Wesselmann, Die abgetrennte Zunge. Sex und Macht in der Antike neu lesen.

Rezension: Katharina Wesselmann, Die abgetrennte Zunge. Sex und Macht in der Antike neu lesen.

 Autorin: Ulri­ke Ram­bu­scheck, Datum: 02.10.2023

Katha­ri­na Wes­sel­mann, Die abge­trenn­te Zun­ge. Sex und Macht in der Anti­ke neu lesen. wbg Theiss (Darm­stadt 2021). 223 Sei­ten, 13 Abbil­dun­gen.

Was haben Incels und Rap­per mit der Anti­ke zu tun? Eini­ge ihrer miso­gy­nen Äuße­run­gen und gewalt­tä­ti­gen Inhal­te haben ihre Wur­zeln in der anti­ken Lite­ra­tur. Die Par­al­le­len zu eini­gen Dich­tern wie Catull oder Ovid sind so auf­fäl­lig, dass man mei­nen könn­te, sie hät­ten sie gele­sen, was aber eher unwahr­schein­lich ist. Wie kommt es dann zu die­sen frap­pie­ren­den Ähn­lich­kei­ten? Hin­ter die­ses Geheim­nis nimmt uns die Alt­phi­lo­lo­gin Katha­ri­na Wes­sel­mann mit auf eine lite­ra­ri­sche Rei­se in die Anti­ke. In neun Kapi­teln wird von einem aktu­el­len miso­gy­nen Ereig­nis der Gegen­wart aus nach den anti­ken Wur­zeln die­ses Phä­no­mens gefahn­det. Dies ist sehr erstaun­lich, da wir doch meis­tens davon aus­ge­hen, dass die Anti­ke die Wie­ge von so posi­ti­ven Sachen wie Demo­kra­tie, Phi­lo­so­phie oder Recht­spre­chung ist, von der unse­re abend­län­di­sche Kul­tur bis heu­te tief beein­flusst ist. Doch die Anti­ke ist auch die Wie­ge des Patri­ar­chats, der Miso­gy­nie und der Gewalt gegen Frau­en und alle Men­schen, die kei­ne männ­li­chen Bür­ger waren. Die­sen Bogen von der Anti­ke zu Phä­no­me­nen unse­rer heu­ti­gen west­li­chen Welt zu schla­gen, macht für mich den Reiz des Buches aus. Plötz­lich erschei­nen auch so unschul­di­ge Din­ge wie Vasen­ma­le­rei­en in einem ganz neu­en Licht.
Die Band­brei­te der The­men reicht von „Erzähl­te Frau­en“, bei dem Frau­en aus einer männ­li­chen Per­spek­ti­ve beschrie­ben wer­den, über die Dar­stel­lung von mäch­ti­gen Frau­en, die in der Öffent­lich­keit stan­den, bis zu den häss­li­chen Frau­en, die nicht ins anti­ke Schön­heits­ide­al pass­ten. Wei­te­re Kapi­tel beschäf­ti­gen sich mit den Grau­sam­kei­ten gegen Frau­en, denen wir in den Mythen begeg­nen, wie Ver­ge­wal­ti­gun­gen und ver­such­te sexu­el­le Über­grif­fe, sowie mit Ver­ge­wal­ti­gun­gen in der Ehe, wie sie aus Komö­di­en (!) bekannt sind. In einem Kapi­tel wird auf Män­ner als Opfer ein­ge­gan­gen, denn nur erwach­se­ne freie Bür­ger waren sicher vor sexu­el­ler Gewalt, für Skla­ven oder sehr jun­ge Män­ner galt dies häu­fig nicht. In einem wei­te­ren Kapi­tel wird die latei­ni­sche Lie­bes­ele­gie vor­ge­stellt und wie sie bis heu­te unse­re Vor­stel­lun­gen von geglück­ten Lie­bes­be­zie­hun­gen beein­flusst, meis­tens mit eher nega­ti­ven Fol­gen für die Frau­en. Damit eng ver­bun­den ist die Idee der roman­ti­schen Lie­be in der anti­ken Lite­ra­tur und ihre fata­len Aus­wir­kun­gen auf Frau­en. In einem Kapi­tel wird auf die Obs­zö­ni­tät und Gewalt­ver­herr­li­chung von eini­gen Gedich­ten Catulls und sei­ner Dich­ter­kol­le­gen ein­ge­gan­gen.
Dür­fen sol­che Tex­te heu­te noch gele­sen wer­den? Die Autorin sagt ganz klar Ja, aber sie müs­sen kon­tex­tua­li­siert wer­den. Dann kön­nen sie uns viel über die anti­ken Struk­tu­ren und Macht­ver­hält­nis­se sagen und dar­über hin­aus auch Phä­no­me­ne unse­rer eige­nen Gegen­wart bes­ser ver­ste­hen hel­fen, deren Ursprün­ge in der Anti­ke lie­gen. Des­halb kann ich das Buch allen emp­feh­len, die an sol­chen Lini­en zwi­schen Anti­ke und Gegen­wart inter­es­siert sind. Das Buch ist flüs­sig und span­nend geschrie­ben. Es basiert auf einer Vor­le­sung an der Chris­ti­an-Albrechts-Uni­ver­si­tät zu Kiel, wo die Autorin Pro­fes­so­rin für Fach­di­dak­tik der Alten Spra­chen ist. Den­noch ist es für ein brei­te­res Publi­kum geeig­net. Abge­run­det wird es durch ein Regis­ter der im Text genann­ten anti­ken Autor*innen (Sap­pho ist die ein­zi­ge Dich­te­rin) mit ihren Lebens­da­ten sowie die Biblio­gra­fie.

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